Warum
1.Mai-Kampftag?
Zu
Beginn des Zeitalters der Industrialisierung war die Situation für
das arbeitende Volk wenig erfreulich. Die Unternehmer und das Kapital
bestimmten die Bedingungen, zu denen gearbeitet werden durfte. Es gab
keinen bezahlten Urlaub, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keinen
Kündigungsschutz, keine tarifliche Bezahlung, keine geregelten
Arbeitszeiten, keine Absicherung für den Fall der Arbeitslosigkeit,
keinen Arbeitsschutz. Stattdessen Unterbezahlung, Arbeitszeiten bis
zu 18 Stunden, Kinderarbeit und ein elendes Dasein in Baracken und Mietskasernen.
Je weiter die Industrialisierung fortschritt, desto mehr nahm auch die
soziale Verelendung des arbeitenden Volkes zu. Ein typisches Merkmal
des Kapitalismus. Nur langsam und unterdrückt durch gewaltsame
Abschreckungsmethoden der Betriebe formierten sich Interessenvertretungen,
um diese unsozialen Verhältnisse zu ändern. Aber wie jede
Bewegung, die vom Volk ausgeht, war auch diese nicht zu stoppen. Auf
einem internationalen Arbeiterkongreß im Jahre 1889 in Paris wurde
beschlossen, daß an einem bestimmten Tag in vielen Ländern
und in vielen Städten das arbeitende Volk auf die Straße
gehen soll mit der Forderung einer Arbeitszeitverkürzung. Dies
sollte der 1.Mai 1890 sein. Von einer jährlichen Wiederholung war
zunächst keine Rede. Die Mobilisierung für den 1.Mai 1890
stieß auch im Deutschen Kaiserreich auf große Begeisterung.
Nicht allerdings bei der SPD, die aus Furcht vor einer Verlängerung
des "Sozialistengesetzes" vom geplanten Generalstreik abriet.
Die SPD, die sich bis heute so gerne als Arbeiterpartei darstellt, hatte
damals also ihre eigenen Interessen über die Interessen des arbeitenden
Volkes gestellt. Nicht zum letzten Mal. Auch die Unternehmer bereiteten
sich auf den 1.Mai vor. Sie gründeten am 1.April 1890 in der Hamburger
Börse den Arbeitgeberverband. Ziel war die Zerschlagung des Streiks
und die Aussperrung der Streikenden. Doch auch die Unternehmer konnten
die Entwicklung für sozialere Arbeits- und Lebensverhältnisse
nicht aufhalten.
Hamburg
als Schwerpunkt des Arbeitskampfes
Schon
in der Mobilisierungsphase wurde deutlich, daß Hamburg zu einem
der Schwerpunkte des Widerstandes werden würde. Hamburg lag mit
133 Mobilisierungsveranstaltungen an der Spitze, wobei 33 dieser Veranstaltungen
sogar mehr als 10.000 Besucher gehabt haben sollen. Am ersten Kampftag
des arbeitenden Volkes streikten in Deutschland rund 100.000 Arbeiter
und nahmen stattdessen an Demonstrationen teil. Davon rund 20.000 –
30.000 alleine in Hamburg. Die Arbeitgeber reagierten mit Aussperrung
von fast 20.000 Hamburgern. Die Streiks und Aussperrungen wurden über
10 Wochen aufrecht erhalten. Daß die Arbeitnehmer so lange durchhalten
konnten, lag an der gewaltigen finanziellen Streikunterstützung.
Um den Arbeitskampf in Hamburg – wo die meisten Arbeiter betroffen
waren – durchzufechten, wurden aus Solidarität in allen anderen
Städten die Streiks frühzeitig beendet und die restlichen
Streikgelder nach Hamburg geschickt.
Es sollte jedoch noch bis in die 30er Jahre dauern, ehe sich die Arbeits-
und Lebensverhältnisse des arbeitenden Volkes grundlegend besserten.
Soziale Errungenschaften von damals auf der Grundlage der Bismarckschen
Gesetze wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in der BRD übernommen.
Jedoch in einem System, wo das vom Volk erwirtschaftete Geld von den
etablierten Versagerparteien in alle Welt verschleudert wird, lassen
sich auch die besten sozialen Absicherungen langfristig nicht finanzieren.
Niedergang
der erkämpften Rechte und Absicherungen
Mit
wachsender Mißwirtschaft, Überfremdung und Internationalisierung
wurden soziale Errungenschaften systematisch wieder abgebaut. Auf Geheiß
der immer globaler werdenden Wirtschaft haben die Politiker mittlerweile
unsere Hoheitsrechte an EU und Welthandelsorganisation abgetreten, dem
weltweiten Freihandel Tür und Tor geöffnet und nationale Schutzmechanismen
für soziale Arbeitsbedingungen ausgehebelt. Die Überreste
der bodenständigen deutschen Wirtschaft sind einer hemmungslosen
Konkurrenz aus aller Welt ausgesetzt, die Grundversorgung des Volkes
vom Wasser über Strom bis zur Infrastruktur wird in die Klauen
profitgieriger Multikonzerne hineinprivatisiert, wer keine lebenserhaltende
Vollbeschäftigung findet wird in kürzester Zeit zum Sozialfall
und kann nur noch zwischen totaler Verelendung oder Minijob-Versklavung
wählen. Immer mehr ausländische Konzerne machen sich in Deutschland
breit, die Arbeitnehmer nicht mehr nach deutschen Arbeitsgesetzen sondern
zu ihren eigenen Bedingungen beschäftigen. Kurzum: Wir haben heute
schon fast wieder die unsozialen, ausbeuterischen Verhältnisse
erreicht wie zu Beginn des Zeitalters der Industrialisierung! Allerdings
verschlimmert um die globale Komponente, denn die Kapitalisten und ihre
Marionetten in der Politik haben sich im Gegensatz zu damals inzwischen
von den Nationalstaaten gelöst und überstaatlich organisiert,
um ihre Macht über die Völker noch unkontrollierbarer auszubauen.
Eine
andere Welt ist möglich: Mit nationalem Sozialismus!
Nur
ein nationaler Sozialismus kann eine andere Welt möglich machen:
Eine Welt der freien Völker und der souveränen Volkswirtschaften.
Nur eine nationale und sozialistische Volkswirtschaft kann das Kapital
zugunsten des Volkes bändigen und soziale Arbeitsbedingungen schaffen.
Nur ein nationales und sozialistisches Gesellschaftsmodell kann gewährleisten,
daß alle Deutschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft
die gleichen Zukunftschancen in einer klassenlosen Volksgemeinschaft
haben, wo nicht Geld und Stände zählen, sondern Fleiß
und Begabung.
Die
Rechte des arbeitenden Volkes werden von diesem System, der EU und allen
globalen Zwangsbündnissen mit Füßen getreten! Das lassen
wir uns nicht gefallen! In der Tradition des 1.Mai-Kampftages fordern
wir Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen!
Gemeinsam
gegen Globalisierung! Gemeinsam für ein freies, soziales und nationales
Deutschland!
Veranstalterinfo
Die
Demo am 1.Mai in Hamburg wird gemeinsam veranstaltet von freien und
parteigebundenen Nationalisten aus Hamburg. Zu den parteilich gebundenen
Unterstützern aus der Hansestadt gehören der NPD-Landesverband
Hamburg sowie die JN-Hamburg.
