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07.05.2008
Nachbereitung: Tag der Arbeit in Hamburg von
Polizeigewalt überschattet
07.05.2008
Nachbereitung: Hamburger Verhältnisse
am 1.Mai
03.05.2008
Nachbereitung: Zur Gewaltlüge von Polizei
und etablierten Medien
03.05.2008
Nachbereitung: Der Versager von Barmbek
02.05.2008
Nachbereitung: Aufforderung an die Polizei,
ihr Einsatzverhalten am S-Bahnhof Ohlsdorf zu begründen
02.05.2008
1.Mai in Hamburg: Der nationale Widerstand kämpfte
sich erfolgreich durch Barmbek!
29.04.2008
Nun macht auch die Polizei Hamburg einen Infotisch
im "Krisengebiet" Barmbek
25.04.2008
Linke Gegendemo darf nicht im Herzen von Barmbek-Nord
stattfinden!
23.04.2008
Linke Anschläge wegen der 1.Mai-Demo:
Zu früh bekannt? Zu früh gefreut!
18.04.2008
Schwere Krawalle befürchtet - die Gewalt kommt
von Links!
05.04.2008
1.Mai-Kampagne fortgesetzt mit einem Infostand
am Hartzloh in HH-Barmbek
31.03.2008
Spießbürgerliches
Linksbündnis will mit Infotischen im April in HH-Barmbek gegen
unsere Demo hetzen
03.03.2008
Der Tanz in den Mai begann mit einem bunten Propagandamix
im Saal
06.02.2008
Der
DGB kneift am 1.Mai - Gewerkschaftsdemo
von Barmbek nach St.Pauli verlegt
06.02.2008
Seltsames
Hafen-Gewerkschaftlertreiben mit einer Demo am 16.02. gegen unsere 1.Mai-Demo
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...
07.05.2008
Nachbereitung: Tag der Arbeit in Hamburg von Polizeigewalt
überschattet
6.
Mai 2008
Liebe
Polizeigewaltsgegner,
Es
fiel in den letzten Tagen sicher schwer, nicht mitzubekommen, daß
es in Hamburg zu Bürgerkriegsähnlichen Zuständen kam.
Alle Medien berichten davon, denn das von Journalisten jedes Jahr gefürchtete
“Sommerloch” lässt sich mal wieder einige Tage nach
hinten verschieben. Erst am gestrigen Sonntag wieder: 30 Minuten Sendezeit
von SPIEGEL TV auf RTL zur besten Sendezeit waren den Ausschreitungen
von Hamburg gewidmet. Nicht etwa auf die Ursachen, warum man am 1. Mai
in HH demonstrierte wurde eingegangen, nein, die Botschaft sollte lauten:
10 000 Böse Linke Chaoten gegen 1 000 noch bösere rechte Chaoten
und mittendrin: 1 600 ordentliche Polizisten, die sich nicht nur alle
absolut vorbildlich verhielten und zum Schutz der Allgemeinheit ihr
Leib und Leben aufs Spiel setzten, nein, ohne denen es gar “Tote
gegeben hätte”, wovon Hamburgs Polizeipräsident wohl
selbst überzeugt ist.
Schwarze
Schafe mag es überall geben, nicht aber bei der Polizei? Wer sich
kritisch die bewegten Bilder in den Medien ansah, hat trotz aller Bemühungen
immer wieder Polizisten gesehen, die sichtlich grundlos auf am Boden
liegende, oder unbeteiligte Demonstranten einschlugen- und dies mehrmals,
was eine Handlung im Affekt ausschließen lässt. Hier nun
ein etwas anderer Bericht zu Hamburg:
1.
Mai - Im Zeichen der Polizeigewalt!

Am
Morgen, als man Hamburg erreichte, war nur eines klar: Heute wird kein
normaler Tag! Was dann aber in den nächsten Stunden passierte,
war nicht vorherzusehen: Während Linksextreme brennende Barrikaden
errichteten, Autos und Geschäfte in Brand setzten und sich mit
der Polizei Straßenschlachten lieferten, kam es immer wieder zu
Polizeiübergriffen auf friedliche Nationalisten, die dann natürlich
von ihrem Notwehrrecht gebrauch machten.
Bereits nach wenigen Metern kam es zu ersten Übergriffen: ca. 500
Nationalisten, die aus ihren Reisebussen ausgestiegen waren und sich
auf den weg zum Treffpunkt machten, wurden nach einer kurzen Rangelei
eingekesselt und erst nach längerer Zeit in einen 2. Kessel gelassen,
welcher als Sammelpunkt für die Demonstration diente. In diesem
Kessel sollte man nun mehrere Stunden ausharren, während rund herum
Rauchwolken am Horrizont aufstiegen und antifaschistische Fahnen wehten.
Die Polizei übte sich in einer Hinhaltetaktik und nutzt übliche
vorgeschobene Gründe wie beispielsweise die Prüfung der Ordner
oder den fehlenden Kontakt zum Versammlungsleiter, um den Demonstrationsstart
zu verzögern. Als plötzlich aus einem Schrebergarten Steine
geflogen kamen, kam es zu einer ersten kürzeren Auseinandersetzung,
wobei die Antifaschisten schließlich unter Polizeischutz den Rückzug
durch die Gärten antraten. Anschließend war wieder das übliche
Warten angesagt, da es weder vor noch zurück ging. Plötzlich
tauchte auf der anderen Seite auf einem Acker ein Mob Antifaschisten
auf, die zielstrebig in Richtung der Kameraden gingen. Offenbar durch
den Wind fielen schlagartig einige als Absperrung dienende Bauzäune
um und über 100 Kameraden nahmen sich dem Problem an. Hier kam
es zu einer mehrere Minuten dauernden Auseinandersetzung, die letztlich
von anrückenden Polizisten beendet wurde. Ob dieses Ereignis die
Polizei veranlasste, die Demonstration dann doch endlich durchzuwinken
oder die Prüfung der Ordner nun fertig war, ist nicht bekannt,
auf jeden Fall ging es nun los und der Demonstrationszug mit etwas mehr
hh1mai08 20als 1000 Kameraden marschierte durch Hamburg. Auf der gesamten
Wegstrecke waren ausgebrannte oder noch brennende Mülltonnen und
Baustellenreste zu sehen, aus Büschen flogen Steine und alle paar
Minuten rannte eine halbe Hundertschaft aufgeschreckt von einem zum
anderen Ende der Demonstration. Durchaus ein turbulenter Tag!
Bis
zur Abschlusskundgebung verlief die Demonstration dann auch weitestgehend
ohne größere Störungen. Das sollte sich aber noch einmal
ändern: Auf der genehmigten Kundgebung bekam man auf einmal durch
Polizeilautsprecher gesagt, dass der “polizeiliche Notstand”
vorliege und die Kundgebung unverzüglich beendet werden müsste.
Die Mehrheit der Anwesenden sah dies aber anders und begann mit dem
Absingen des Deutschlandliedes, wobei noch vor Ende der ersten Strophe
wildgewordene Polizisten mit Schlagstöcken wahllos in die Menge
prügelten, Pfefferspray versprühten und auch mindestens eine
Tränengasgrante abschossen. Nur durch entschlossenen Widerstand
konnte diese Situation bereinigt werden, so dass sich die Polizei letztendlich
zurückzog. Zahlreiche Kameraden mussten danach von den Demosanitätern
behandelt werden.
Wenig
später kam es auf dem Bahnsteig erneut zu Repressionen, als Polizeieinheiten
über den Bahnsteig stürmten und versuchten, Kameraden festzunehmen.
Nach dieser kurzen Rangelei beruhigte sich die Situation erst einmal
und der Großteil der Kameraden, die mit Reisebussen angereist
waren und nach deren Zerstörung mit dem Zug zurück musste,
bestieg die Bahn. Sonderlich lange sollte die Fahrt allerdings nicht
dauern: Bereits beim nächsten Zwischenhalt griffen Antifas den
Zug an und entglasten zahlreiche Scheiben. Die im Zug befindlichen Kameraden
ließen sich dies aber nicht gefallen und vertrieben die Antifaschisten
schnell und entschlossen vom Bahnhof, wobei der ein oder andere die
nächsten Tage noch die Nachwirkungen spüren dürfte…
Da
die entglaste Bahn nicht mehr weiterfahren konnte, stand nun eine längere
Wartezeit an, bis endlich ein Sonderzug bereitgestellt wurde. Dieser
fuhr nun ohne Zwischenstop zum Hamburger Hauptbahnhof, an welchen man
schon von wenigen Antifas empfangen wurde. Während der Wartezeit
auf den Zug Richtung Bremen, der von der Polizei zugeteilt wurde, obwohl
die Kameraden lieber einen ICE nehmen wollten, der sie direkt ohne Umsteigen
nach Hause bringt, kam es immer wieder zu Rangeleien. Die Polizei hielt
sich gegen Ende aber spürbar zurück und erhoffte sich wohl
einen ruhigen Feierabend.
Die
Zugfahrt mit einem Regionalexpress verlief problemlos. In Bremen angekommen,
stellte man fest, dass der Großteil der zu diesem Zeitpunkt circa.
3-400 Kameraden 2 Stunden Wartezeit zu überbrücken hatte,
während die Kameraden Richtung Ostwestfalen mit einem Regionalexpress
bereits nach wenigen Minuten weiterreisen konnten. Eigentlich sollten
2 Stunden Wartezeit nicht großartig zu erwähnen sein, allerdings
waren diese 2 Stunden durchaus turbulent: Sofort nach Ankunft der Kameraden
wurde der gesamte Bahnhof panisch durch die Polizei abgesperrt. Völlig
überforderte Streifenpolizisten mit 80er-Jahre Motorrad Helmen
verteilten nach Gesichtskontrolle Zutrittsrechte zum Bahnhof bzw. verweigerten
diese.
Kurz
vor der Ankunft des IC-Zuges nach Dortmund gab es dann plötzlich
wieder Tumulte: Ein Kamerad wurde grundlos festgenommen! Es entstanden
blitzartig Tumulte, wobei die Polizisten panisch und völlig überfordert
auf alles einschlugen, was sich bewegte. Diese Gewalteskalation wurde
von den Kameraden entsprechend beantwortet, so dass sich die Polizei
nach kurzer Zeit zurückzog und sich beruhigte. Allerdings gab es
nun einen Festgenommen, was von den restlichen ca. 200 Kameraden mit
der Blockade des Bahnsteigs, auf welchem der Zug abfahren sollte, beantwortet
wurde.
Die
immernoch überforderte Polizei versuchte kurz durchzubrechen, merkte
aber schnell, dass mit entschlossenem Widerstand zu rechnen war und
wollte nun doch wieder Ruhe einkehren lassen. So wurde der festgenommene
Kamerad wieder freigelassen und der IC-Zug konnte mit einer Verspätung
von 45 Minuten losrollen.
Hiermit
war der ereignissreiche Tag eigentlich schon zu Ende, wenn nicht am
Dortmunder Hauptbahnhof zufällig gerade der Antifa-Bus aus Hamburg
zurückkam. So gab es die für Dortmund üblichen Bilder:
Rennende und stolpernde Antifaschisten und panisch auffahrende Polizeikräfte.
Alles
in allem lässt sich die Verletztenbilanz des Tages in etwa wie
folgt einschätzen:
Circa
40 Verletzte durch Trängengas
mehrere Kameraden, die durch Steinwürfe verletzt wurden
1 Kamerad, dem 2 Zähne rausgeschlagen wurden
und zahlreiche kleinere Wunden und Prellungen.
Gegen
Polizeigewalt und Antifa-Terror: Baut die nationale Selbsthilfe aus!
Der
Bericht stammt zum Großteil von einem Demonstrationsteilnehmer.
Weitere
Infos:
www.widerstand.info
www.erstermai.org
Solltet
Ihr rechtliche Schritte einleiten wollen oder erwarten, beschuldigte
entlasten können o.ä., empfehlen wir, Euch direkt mit dem
EA auseinanderzusetzen. Diesen könnt Ihr ebenfalls über die
Demosonderseite erreichen.
Beste
Grüße,
die polizeigewalt.info - Redaktion
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07.05.2008
Nachbereitung:
Hamburger Verhältnisse am 1.Mai
"1.Mai
- Arbeitsfrei seit 1933!" war eine Aussage auf dem Großtransparent
unseres Lautsprecherfahrzeuges. "Sozial geht nur National"
stand auf der anderen Seite. Beide Aussagen belegten bereits optisch
unsere Entschlossenheit, der linken Parole des DGB-Chefs Sommer und
des Sozibonzen Beck eine deutliche Antwort zu präsentieren. Beide
hatten in Interviews ihre antinationale Hetze darin gegipfelt, dass
es unerträglich wäre und somit verboten gehört, wenn
Neonazis an "ihrem 1. Mai" für einen nationalen, deutschen,
Sozialismus demonstrieren würden. NEIN, ihr roten Volksverhetzer
und gekauften Politbonzen. "Nein", rufen wir Euch zu! Der
1.Mai ist der Kampftag der nationalen, deutschen Arbeit. Ein Tag an
dem für die Rechte der Deutschen insgesamt auf die Straße
gegangen werden muss. Gegen den Verrat an den grundlegenden Lebensinteressen
unseres Volkes durch gekaufte Politbonzen der Berliner Kartellparteien!
Gegen das internationale Börsengaunertum und seine globalen Angriffe
auf die sozialen Gefüge freier Völker! Gegen die politisch
gewollte Endsolidarisierung unseres deutschen Volkes! FÜR ein freies
deutsches Volk in einer solidarischen Ordnung eines nationalen Sozialismus!
Das
diese Demonstration nicht den Charakter eines Trauermarsches haben würde,
war jedem nur zu klar, der bereits aus der Vergangenheit die politischen
Verhältnisse in der Hansestadt Hamburg kennt. Die Organisatoren
und Anmelder sind nicht in der NPD organisiert und gehören dem
freien Spektrum von Anbeginn an! Dies nur der lieben Ordnung halber
und zur Klarstellung.
Die
Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Marsches zwischen Kameraden
der freien Kräfte und der NPD beschränkte sich in erster Linie
auf die gemeinsame Bewerbung der Demo und der groß angelegten
Propagandaoffensive in ganz Barmbek im Vorfeld der Demonstration. Die
Durchführung vor Ort lag dann in den bewährten Händen
der aktiven Kräfte aus Norddeutschland. Im Zuge der gemeinsamen
Volksfrontstrategie war es gelungen, eine überraschend gute Mobilisierung
zu erreichen. Mit schätzungsweise 1100 Marschteilnehmern und ca.
180 abgedrängten Kameraden, welche nicht am Marsch direkt teilnehmen
konnten, lag man ein gutes halbes Tausend über der erwarteten Teilnehmerzahl.
Ob nun 10000 oder 7000 oder gar höchstens nur 2500 Gegendemonstranten
am Rande unserer Route (wie einige Beobachter berichteten) herumlungerten,
es waren alle Kameraden und Kameradinnen eisern entschlossen unser Recht
als nationale Opposition an diesem Tage durchzusetzen!
Ein
Lob an dieser Stelle der Demoleiterin, Kameradin Inge, die sich dem
ungeheuren Druck der Polizeileitung von Ort nicht unterwarf und immer
wieder in zähen Gesprächen und mit deutlichen Forderungen,
die Situation offen hielt, um die Teilnehmer zusammenführen zu
können und den Marsch am Ende doch noch durchzusetzen. Wie bereits
im Vorfeld der Demo im Koordinierungsgespräch mit der Polizeileitung
deutlich wurde ging es der Anmelderin darum, in Zusammenarbeit mit den
Ordnungskräften, einen möglichst reibungslosen Ablauf der
nationalen 1.Mai-Kundgebung zu gewährleisten. Dies wurde auch in
den laufenden Verhandlungen mit den Einsatzkräften vor Ort immer
wieder deutlich. Insofern muß dem Gesamt-Einsatzleiter der Polizei
Hamburg, Herrn Peter Born, nunmehr eine ganz klar politisch motivierte
Falschdarstellung der Verhaltensweise unserer Demoleitung unterstellt
werden. Wenn dieser Herr Born sich nun vor die Presse begibt und behauptet,
"die Aggression und nackte Gewalt ging eindeutig von den Rechten
aus" und dabei mit viel Lob und Unterstützung durch die Kommunisten
von LINKS-Partei (Christiane Schneider) und "Neues Deutschland"
rechnen kann, dann ist dies wohl einzig der Karrieregeilheit unter dem
zukünftigen Schwarz-(rosa)-grünen Senat geschuldet. Eine noch
dreistere Manipulation der Öffentlichkeit hat es von einem leitenden
Polizeibeamten in Hamburg wohl noch nicht gegeben.
Der
Zwischenfall, auf den sich der Herr Born hier bezieht, zeigt ganz exemplarisch
die Verhältnisse an diesem Tag. Während es bereits auf der
Anreise zu Angriffen durch Linksradikale Fußtruppen der Hamburger
Antifaparteien auf einzelne Teilnehmer und ganze Reisegruppen kam (so
musste sich eine Gruppe von 50 Kameraden eine ganze Zeit lang gegen
die Übermacht von 150 Angreifern an der Hellbrookstraße verteidigen)
kam es an einer Kreuzung in Barmbek zu einer Zuspitzung der Lage. Eine
Reisegruppe aus Schleswig-Holstein wurde dort durch eine Straßensperre
von gerade einmal 150 Personen blockiert. Die Polizei räumte diese
Sperre nicht sondern ließ eine stetige Verfestigung der Lage zu.
Mit diesem Kalkül wurden später auch andere Teilnehmergruppen
vom Demotreffpunkt ferngehalten oder sollten gezielt abgehalten werden.
In unmittelbarer Nähe zu unseren Kameraden sammelten sich bereits
Linksautonome und Ausländerbanden und drangen immer wieder mit
Steinwürfen auf diese Gruppe ein. Die Polizei war nicht in der
Lage, die Angreifer auf Abstand zu halten. Die Situation änderte
sich erst als zur Marschgruppe dann zwei Linienbusse mit ca. 400 Teilnehmen
vom S-Bahnhof Wellingsbüttel stießen, womit die eigenen Kräfte
eine kurzfristige Entlastung erhielten. Doch bereits nach weiteren 15
Minuten Wartezeit, bedingt durch polizeiliches Unvermögen oder
fehlenden Durchsetzungswillen oder einfach politisch motivierter Einsatzvorgaben,
begann die Situation erneut zu eskalieren. Immer größere
Gruppen von linken Angreifern zogen sich in unmittelbarer Nähe
zusammen. Linke Angreifer konnten, teilweise aus der Polizeideckung
heraus, in unsere Reihen rennen, und beispielsweise einen Kameraden
verletzen und ihm die Fahne kurzfristig entreißen. Nur dem beherzten
Eingreifen einiger unserer Ordner war es zu verdanken, daß die
Fahne nicht gestohlen werden konnte. Der Linke bekam ne klare Ansage
bevor er von der Polizei aus unseren Reihen geholt werden konnte. Er
machte sich dann aus dem Staub. Anzeige? Fehlanzeige! Hamburger Verhältnisse
eben...
Statt
dessen, so drängte sich der Verdacht auf, hatte man bei der Polizei
wohl beschlossen, unseren Anmarsch endgültig zu vereiteln in dem
man uns in einem Kessel schmoren lassen wollte. Wir beschlossen, den
inzwischen in unserer Nähe eingetroffenen Reisebusgruppen entgegenzulaufen
und somit der immer dichter werdenden polizeilichen Einkesselung zu
entgehen. Über die große Brücke in Richtung Stadtpark
liefen wir also los, um dann in Richtung Alte Wöhr auf unsere Busgruppen
zu stoßen. In diesem Moment dachten die Antifa- und Ausländerbanden
wohl, wir würden vor ihnen fliehen wollen und es ergriff die linke
Meute eine Art von Beiß- und Jagdinstinkt, ähnlich wie bei
Polizeihunden oder Einsatzgruppen wie dem USK. Weglaufen wird dann als
Schwäche gewertet und lässt beim Verfolger alle Hemmungen
fallen. Nur, das wir nicht vor den Roten weggelaufen sind, sondern uns
gezielt absetzen wollten aus der Umklammerung... Pech für einige
vorschnelle Angreifer von Links (besser von hinten...) die da scheinbar
dachten, ihre Chance wäre gekommen, einige unserer Leute noch mal
eben abgreifen zu können. Plötzlich richtete sich nämlich
ein großer Teil der Abschirmung unserer Truppe gegen die Angreifer,
welche, eine Überzahl ihrer Leute im Rücken wähnend,
bereits teilweise in unseren Reihen gestürmt waren. Das Ergebnis
konnte man im Fernsehen deutlich erkennen. Bereits ein kleiner Entlastungsstoß
eines Teils unserer Teilnehmer ließ die linken Vögel laufen,
was die Beine hergaben. Die Polizei erkannte danach sehr deutlich, daß
es mehr darum gehen musste, die Linke an einem Nachrücken zu hindern,
als uns irgendwie vom Veranstaltungsort fernhalten zu wollen. Die dramatische
Darstellung des Polizeileiters Herr Born, es hätte ausgerechnet
dort Tote geben können ist dann wohl doch etwas zu reißerisch
dargestellt. Tote hätte es auch bei den vielen Übergriffen
auf die verschieden nationalen Teilnehmer bei der An- wie auch Abreise
geben können. Auch die Steinwürfe aus dem rückwärtigem
Raum hinter den Polizeiketten entlang unserer späteren Marschroute
hätten, unglücklich getroffen, zu Toten führen. Brandschatzungen
und Überfälle auf Kneipen ebenso wie die brutalen Attacken
von Ausländerbanden auf alle Deutschen, die auch nur annähernd
normal rumliefen und somit in den Augen der "Irren mit Migrantenhintergrund"
zu uns Deutschen gezählt wurden. Der Polizeipräsident Werner
Jantosch ist der Meinung, ohne den Einsatz seiner Beamten hätten
es Tote gegeben. Er liegt damit wohl nicht ganz falsch. Er wird als
potenzielle Mörder und Totschläger in Anbetracht der Lageauswertung
dann aber wohl eher den Antifaschistischen Mob gemeint haben.

Nachdem
sich die Masse der nationalen Kundgebungsteilnehmer am Bahnhof Alte
Wöhr gesammelt hatte, ging es mit einiger Verspätung los.
Nicht, daß hier die Blockade der Strecke den Hauptgrund für
diese Verspätung ausmachte. Nein. Der Hauptgrund lag in dem Kalkül
und einem geradezu rechtsbeugenden Plan der Polizeileitung, die nationale
Demo in eine Standkundgebung zu verwandeln und uns dann, nötigenfalls
mit blanker Gewalt in den Bahnhof zu drängen, von wo aus wir mit
einem Sonderzug abtransportiert werden sollten. Doch leider war der
Strom abgestellt und es blieb nichts anderes übrig als nach einer
unnötig langen Wartezeit dann doch den Marsch freizugeben. Zwar
nicht mehr durch den Stadtteil wie geplant, aber doch auf eine ausreichend
lange Marschroute. Der politische Plan, die Demonstration im Stadtteil
mit einem Abtransport per Bahn in einen "großartigen Sieg
der demokratischen Kräfte" münden zu lassen, schlug (mit
unfreiwilliger Hilfe der Antifa) fehl. "Sichtbar widerwillig"
wurde uns der Weg für unsere Demo durch die Einsatzleitung freigegeben,
konnte dann die LINKE-Sprecherin Christiane Schneider feststellen. Sie
gab auch preis, was die Begründung der "demokratischen Kräfte"
von CDU bis LINKS-Partei sein sollte. "Die Angriffe auf Polizeibeamte
und die (gewalttätigen) Proteste hätten zum polizeilichen
Notstand mit Auflösung der Kundgebung führen müssen".
Alles klar? Politische Führung und Straßenterroristen Hand
in Hand "auf dem Rücken der Polizei"...
Während
dieser taktisch bedingten, unnötig langen Wartezeit, kam es zu
weiteren Zwischenfällen, welche ganz klar dem Eigenschutz dienten
und rein gar nichts mit einer angeblich überhöhten Aggressivität
unserer Teilnehmer zu tun hatte. (Wobei solch eine Steigerung der Aggressivität
durch Warteblockade jeder Links-Demo immer wieder zugestanden wird)
Das hier "mangelndes legalistisches Verhalten" an den Tag
gelegt wurde, wie der Polizeipräsident Jantosch dienstbeflissen
raus plappert, ist ganz und gar nicht den Tatsachen entsprechend. Tatsache
ist, daß zunächst ein antifaschistischer Steinewerfer vor
einigen Polizisten flüchtete, welche er zuvor, wegen ungenauem
Wurf auf unsere Kundgebung, getroffen hatte. Dabei hatte er wohl vollkommen
die Richtung aus den Augen verloren und stürzte unvermittelt in
unsere Reihen. Die Ordner dachten hier wohl an einen Akt von "Selbstmord
gegen Rechts" und versuchten, diesem Kerl selbstverständlich
habhaft zu werden um ihn aus der Kundgebung auszuschließen. Dieser
aber schlug um sich und verletzte zwei Kameraden worauf er sich den
(nicht unverdienten) Zorn der umstehenden Aktivisten zuzog. Von übermäßiger
Gewalt kann hier wohl nicht gesprochen werden. Der Kerl konnte danach
noch immer auf eigenen Beinen laufen. Soviel zu Todesgefahr durch unserer
Seite. Wie hätte es wohl in den Fängen von Antifabanden mit
Migrationshintergrund für einen von uns ausgesehen? Jeder kann
es ahnen.
Die
Antifabanden konnten während der gesamten Wartezeit immer wieder
auf bedrohlich kurze Distanz zu unserer Kundgebung heranrücken,
um mit Steinen und Flaschen zu werfen. Sowohl aus der Gartenkolonie,
als auch von einem Baugelände aus welches mit einem Bauzaun von
der Aufmarschstraße abgetrennt war. Zwar konnte die Polizei, nach
mehrmaliger dringender Aufforderung durch Rechtsanwalt Rieger, die Schrebergartenfront
säubern. Auf der anderen Seite, hinter dem Bauzaun, konnten die
Antifabanden, teilweise unter Anleitung und Beobachtung durch Antifa-Fotografen,
wie Andre Aden, die Angriffe mit Steinwürfen fortsetzen. Wiederholte
Aufforderung an die Polizei, dies zu unterbinden, kam die Polizei nicht
nach. Im Zuge des legalen Selbstschutzes unternahmen einige aktive Kräfte
einer Baukolonne aus unseren Reihen die notwendigen Aufräumarbeiten
auf dem angrenzenden Baugelände. Das Linksfaschistengesindel rannte
schneller, als die sich dort tummelnden Hasen... Das bei dieser Gelegenheit
auch noch die Antifa-Aufklärer mit Kamera aufs Korn genommen wurden,
ist nicht besonders aggressiv, sondern passiert im Eifer des Gefechtes
auch mal und würde anders herum nicht einmal eine müde Erwähnung
finden. Sie gehören zur Gruppe der logistischen Unterstützung
der militanten Antifa und haben sich auch durch ihre Beschimpfungen
und Beleidigungen den Zorn der jungen Aktivisten zugezogen. Verletzt
wurde Andre Aden dabei nur, weil er sich heillos in einem Stacheldrahtverhau
verheddert hatte und nur mit Hilfe einiger Polizeibeamter aus dieser
ungünstigen Position befreit werden konnte. Tja, seine Kollegen
von der uniformierten Aufklärung haben ihren Kumpel - von der gut
bezahlten Antifaaufklärung - nicht "hängen lassen".
Von
einem mangelnden legalistischen Verhalten und einer übersteigerten
Aggressivität konnte hier keine Rede sein. Es ist nur nicht zu
erwarten, daß sich junge Menschen durch politische Vorgaben einiger
Polizeiführer zu wehrlosen Zielscheiben von krimineller Antifagewalt
machen lassen. Wäre die Polizei ihrer Aufgabe nachgekommen, dann
gäbe es solche Zwischenfälle nicht! Was aber soll man auch
erwarten von einer politisch motivierten Straftäterbande innerhalb
und außerhalb der staatlichen Strukturen in Hamburg. Mit dem "Bündnis
gegen Rechts", welches in Hamburg seit Begin des Jahres sein Unwesen
begonnen hat, gibt es eine direkte Verknüpfung von Senat und anderen
"staatstragenden, gesellschaftsrelevanten" Gruppen und Institutionen
mit der militanten Antifa. Von rosa-schwarzer CDU bis hin zur blutroten
LINKSPARTEI sitzen alle antideutschen Kräfte dort beisammen. So
wundert es nicht, daß die Autonome Antifa auf ihrer Web-Seite
bekannt gibt, daß, scheinbar nach Absprache, von DGB-Jugend und
IG BAU ein Stadtteilfest zur Verfügung gestellt wurde, welches
als Sammel- und Ausgangspunkt sowie zur Koordinierung der (gewalttätigen)
Proteste auch als direkte praktische Weiterung genutzt werden darf.
Auch durfte ein Radiosender in der Stadt ganz gezielt die Koordinierung
von Straftaten im ganzen Stadtgebiet unterstützen. Das Resultat
dieser antifaschistischen Anti-Volksfront war dann eine ganze Reihe
abgefackelter Fahrzeuge (wenigstens auch ein Fahrzeug eines Schmierenjournalisten),
15 Kubikmeter Glasscherben, zertrümmerte Geschäfte und Gaststätten,
15 abgefackelte Hausmüllcontainer, Mehrere hundert angezündete
Altreifen, hunderte abgestochene Autoreifen, 26 verletzte Polizisten,
mehrere leicht Verletzte und einen mittelschwer Verletzen auf unserer
Seite. Die Anwohner werden sich bestimmt über so viel antifaschistischer
Gewalt und Zerstörungswut gefreut haben...

Als
der Marsch dann nach ca. 2,5 Km zum Ende kam, war es der politischen
Führung der Polizei scheinbar noch nicht zu genügend auswertbaren
Negativeindrücken unseres diszipliniert ablaufenden Marsches gekommen.
Zwar wurden immer wieder Ordner kurzfristig festgenommen, weil sie antifaschistische
Steinewerfer von der Kundgebung abdrängten oder festzuhalten versuchten,
aber eben alles nur im Rahmen ihrer legalen Tätigkeit. Da besann
sich die Einsatzgruppe der Hamburger Polizei doch noch in letzter Minute.
Gerade als die tausend Kehlen lautstark auf Bitten des Rechtsanwaltes
Rieger zur Nationalhymne anhoben und die erste Strophe kaum beendet
war, da stürmte ein Polizeikommando auf den Anwalt Rieger ein,
um das Singen der Nationalhymne zu vereiteln. Mit sichtbarer Freude
und unverhohlenem Grinsen rissen die Beamten das Mikrofon vom Kabel
ab und schlugen auf den Anwalt und umstehende Teilnehmer ein. Ob es
nun an dem erkennbaren Anteil von Volks-und raumfremden Gestalten lag,
die da die Hamburger Polizeiuniform trugen oder am antideutschen Interessengeflecht
der politischen Führung der Polizei kann nicht mit Bestimmtheit
gesagt werden, ist aber uninteressant bei der Feststellung, daß
hier deutschen Menschen, anlässlich eines Nationalfeiertages, das
Absingen der Nationalhymne mit Gewaltmitteln genommen wurde. Zu diesem
Zeitpunkt hatte die Demonstrationsleiterin Inge die Kundgebung noch
nicht beendet und es gab auch sonst keinen Grund zur Auflösung
und Unterbindung des Gesanges. Die Bilder für die Presse waren
jedenfalls geliefert. Dies wird mit Sicherheit noch juristisch aufgearbeitet
werden...
Die
Polizei forderte dann die Kundgebungsteilnehmer auf, sich in den Bahnhof
zu begeben und befahl den Einsatzkräften, die Demoteilnehmer in
den Bahnhof abzudrängen. Da dies aber gar nicht funktionieren konnte,
da dort wiederum die Zugänge abgesperrt waren, führte diese
Situation zu weiteren unnötigen Auseinandersetzungen mit wild gewordenen
Einsatzkräften der Polizei, die vorn überhaupt nicht tangierte
was hinten los war. Na ja, das ist ja nun auch nichts wirklich Neues
bei der Polizei. Hamburger Verhältnisse eben...

Das
Ende. Nach einigen kleineren Zwischenfällen wie einer entglasten
U-Bahn und weiteren direkten Abwehrmaßnahmen gegen Angreifer von
Antideutschen und Ausländerbanden, gelang es mit Hilfe vieler Helfer
aus dem engeren Kreis norddeutscher Aktivisten und Führungskameraden,
die Teilnehmer aus dem Stadtgebiet heraus zu lotsen und die Abreise
in die Heimatstädte zu organisieren. Teilweise wurde eine Übernachtung
von Kameraden organisiert, deren Fahrzeuge beschädigt oder abgefackelt
waren.
Politisches
Fazit:
Es
war eine super Mobilisierung nach Hamburg. Alle Kräfte haben ihr
Bestes zum Gelingen der Kundgebung beigetragen. Auch wenn dies eine
freie Demonstration war, haben sich auch die Gäste von Seiten der
Partei ganz kameradschaftlich mit eingebracht und die Durchführung
der Demo im Vorfeld bei Infoständen und Flugblattverteilungen nach
besten Kräften unterstützt. Die freien Kameraden aus dem Bundesgebiet,
ob sie nun autonom genannt oder irgendwie anders, haben eindrucksvoll
unter Beweis gestellt, daß jeder Angriff auf Leib, Leben oder
unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit nicht zwangsläufig mit Duckmäusertum
und Jammern beantwortet werden muss. Nur entschlossenes Pochen auf das
eigene Recht und der eiserne Wille dieses Recht auch durchzusetzen,
zwingt die Polizeikräfte auch in Zukunft, das Demonstrationsrecht
gegen die politischen Vorgaben des etablierten Parteienkartells, durchzusetzen.
Ganz im Gegenteil zu den Mutmaßungen des altkommunistischen Agitationsblättchens
"Neues Deutschland" wird der Parteivorsitzende Udo Voigt keine
"schlaflosen Nächte" wegen dieser 1.Mai-Demonstration
in Hamburg haben. Er hat ja mit der NPD und freien Kräften aus
dem süddeutschen Raum eine ganz vorzeigbare und ruhige 1.Mai-Demonstration
in Nürnberg durchgeführt. Und somit ist in der Gesamtschau
sehr gut erkennbar, das einzig und allein die vollkommen haltlosen Zustände
in der politischen Führung der Polizei Hamburg für die desaströsen
Auswirkungen, eines staatlich organisierten Antifaschismus in Zusammenarbeit
mit dem staatlich finanzierten Straßenterror, verantwortlich sind.
Wenn nun noch jemand aus bekannter Ecke in Partei und Bewegung auf die
Idee kommen sollte, mit jämmerlichen und vorwurfsvollem Unterton
zu behaupten, die Inhalte unseres Wollens seien doch eventuell in den
ausführlichen Reden auf der Kundgebung in Nürnberg besser
herausgestellt worden als bei dieser "Krawalldemo" in Hamburg,
dann sei diesen Leuten nur entgegengehalten, daß man sich die
Begleitumstände für eine Demo in der real existierenden BRD
nicht aussuchen kann und man immer bereit und in der Lage sein sollte,
im Widerstand gegen ein volksfernes System - auch ohne staatliche Hilfe
- sein Recht als Deutscher durchsetzen. Was die konkreten Inhalte und
unsere Forderungen angeht, so haben umfangreiche Flugblattverteilungen
mittlerweile jeden Deutschen in Barmbek erreicht. (was wohl auch erklärt
warum hauptsächlich auswärtige Krawallmacher im Stadtteil
demonstrierten) ES GALT LETZTLICH NUR NOCH DIE ÖFFENTLICHKEIT FÜR
UNSEREN POLITISCHEN ANSPRUCH ZU SENSIBILISIEREN - DIE OPPOSITION IN
DIESEM SYSTEM ZU SEIN! - ES IST GELUNGEN!!
Trotz oder gerade wegen der "Hamburger Verhältnisse"
Thomas
Steiner Wulff, 03.05.2008
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03.05.2008
Nachbereitung: Zur Gewaltlüge von Polizei und etablierten
Medien

Hamburg,
03.05.2008. Seit dem Abend des 1.Mai überschlagen sich
die etablierten Medien bundesweit wegen der "schlimmsten Ausschreitungen
in Hamburg seit der Hafenstraße". Obwohl anhand der Faktenlage
klar ist, dass Gewalt und Sachbeschädigungen von linken Chaoten
ausgelöst und begangen worden sind, versuchen Polizei und etablierte
Medien, uns für den roten Terror im Stadtteil Barmbek verantwortlich
zu machen. Hauptsächlich geht es um die kurze offene Konfrontation
auf der Kreuzung Rübenkamp / Lauensteinstraße, die sich auf
dem Anmarsch zum Startpunkt der Demo ergeben hatte. Hierzu berichtet
ein führender Beteiligter, wie sich die Lage dort tatsächlich
entwickelt hatte:
"Wir
wurden mit den Sonderbussen aus Wellingsbüttel zu dieser Kreuzung
gebracht, wo bereits rund 150-200 Kameraden standen. Im Rübenkamp
befanden sich in etwa 300 Metern Entfernung mehrere Hundert linke Krawallmacher,
die von der Polizei aufgehalten wurden. Ebenso zog die Polizei eine
Kette direkt vor uns. Wir standen also im Kreuzungsbereich, waren umgeben
von Polizei und konnten unseren Weg zum Versammlungsort nicht mehr fortsetzen.
Nach etwa 10 Minuten Stillstand entdeckten wir seitlich eine Lücke
in der Polizeikette, durch die wir auf den Jahnring Richtung Alte Wöhr
hätten gelangen können. Diese Chance haben wir dann genutzt.
Zu diesem Zeitpunkt war noch gar nicht abzusehen, dass plötzlich
von der Lauensteinstraße ein größerer Mob Linksautonomer
herankommen würde. Zwar hatten wir beobachtet, dass mittlerweile
mehr Linke aus der Lauensteinstraße an die Kreuzung herangerückt
waren, aber es befand sich ja noch Polizei auf der Kreuzung und die
Zahl der Linken war noch überschaubar klein. Uns ging es in dieser
Lage darum, möglichst schnell unseren Weg zur Alten Wöhr fortsetzen
zu können, um nicht endgültig eingekesselt zu werden und damit
ein leichtes Ziel für linke Steinewerfer zu sein. Unser Fortkommen
war durch den Rübenkamp nicht mehr möglich, also zogen wir
schnell durch die Lücke in der Polizeikette auf die Jahnbrücke.
Erst in diesem Moment erkannten wir, dass aus der Lauensteinstraße
ein sehr großer Mob Linksautonomer auf uns zugelaufen kam und
die Polizei nicht mehr da war. Aus Erfahrung weiß man, dass in
so einer Situation nur bestehen kann, wer zuerst auf den Gegner zuläuft.
Hätten wir das nicht getan, hätte es vielleicht wirklich Tote
gegeben – und zwar auf unserer Seite! Wir haben in dieser Situation
also genau das richtige getan: Um uns selbst zu schützen, sind
wir den Linken sofort entgegen gelaufen, um sie in die Flucht zu schlagen.
Die Fernsehaufnahmen zeigen deutlich, dass unser Konzept aufgegangen
ist. Die linksautonomen Angreifer flüchteten, die Kreuzung war
freigeräumt, die Polizei hatte jetzt Gelegenheit, die Kreuzung
zu besetzen, ehe die Linken einen neuen Anlauf nehmen würden und
wir konnten unseren Weg über die Jahnbrücke zur Alten Wöhr
fortsetzen. Wären wir tatsächlich nur an sinnloser Gewalt
interessiert gewesen, dann hätten wir ja auch stehen bleiben und
auf den nächsten linken Angriff warten können. Stattdessen
sind wir aber zügig weiter zum Demostartpunkt gegangen. Diese Schilderung
wird von vielen Beteiligten und auch durch Fernsehaufnahmen bestätigt.
Die Gewalt ging hier klar erkennbar nicht von uns aus, wir haben uns
lediglich gegen den linken Angriffsversuch erfolgreich zur Wehr gesetzt."
Damit
ist der maßgebliche Punkt der polizeilichen und medialen Gewaltlüge
widerlegt.
Ein
weiteres Beispiel ist der Vorfall am Bahnhof Habichtstraße. Wie
bereits berichtet, haben sich dort rund 50 Kameraden gegen eine große
Übermacht Linker verteidigen müssen. Nicht, weil sie diese
Situation gewollt oder herbeigesehnt haben, sondern weil sie als Auswärtige
aufgrund fehlender Ortskenntnis ohne es zu wissen am falschen Bahnhof
ausgestiegen sind. Und zunächst war der Bahnhof auch noch ruhig,
bis dann auch hier ein großer Mob linksautonomer Gewaltkrimineller
angelaufen kaum und die Kameraden nur knapp Leib und Leben retten konnten,
indem sie die Bahnhofseingänge verteidigten, bis die Polizei ihnen
zur Hilfe kam. Auch hier bleibt die klare Erkenntnis: Die Gewalt kam
von Links!
Die
"Hamburger Morgenpost" hat am heutigen Sonnabend eine ganzseitige
Stadtteilkarte von Barmbek veröffentlicht, wo die "Spur der
Verwüstung" mit hübschen Feuergrafiken dargestellt ist.
Wohin man auch schaut: Überall waren es ausschließlich Linke,
die gebrandschatzt, beschädigt und randaliert haben. Es waren Linke,
die völlig sinnlos ein Reifenlager angezündet haben, welches
weit entfernt von unserer Demonstrationsroute lag. Es mag wohl Ironie
des Schicksals sein, dass diese linken Multikulti-Fanatiker damit ausgerechnet
die Firma eines farbigen Ausländers in den Bankrott getrieben haben.
Es waren Linke, die am Rübenkamp auf dem Krankenhausgelände
ohne Rücksicht auf die Patienten Container angezündet haben
und sogar in die Zimmer der Patienten eingedrungen sind, um von dort
aus Gegenstände auf unseren Demonstrationszug zu werfen. Es waren
Linke, die völlig sinnlos das Lokal "Lesecafé"
im Stadtpark gestürmt und auf die Gäste eingeschlagen haben,
obwohl sich in diesem Lokal definitiv niemand von uns befunden hatte
und das Lokal weitab unserer Demo lag. Es waren Linke, die wahllos Reisebusse
und Privatfahrzeuge an der Saarlandstraße niedergebrannt haben.
Es waren Linke, die immer wieder von verschiedenen Stellen aus unsere
Demoteilnehmer mit Steinen beworfen haben, was zu mehreren Leichtverletzten
und einem schwerer Verletzten führte. Da die Polizei nicht in der
Lage war, dies zu unterbinden und erkannte linke Straftäter zu
fassen, kann sich niemand darüber beschweren, wenn Demoteilnehmer
selbst dazu übergehen, linke Steinerwerfer zu verfolgen und festzusetzen.
Dazu hat bekanntlich Jedermann das Recht. Es waren Linke, die in der
Station Sengelmannstraße eine U-Bahn mit Steinen entglast hatten,
obwohl für sie deutlich zu erkennen war, dass neben unseren Demoteilnehmern
auch viele unbeteiligte Bürger in den Abteilen saßen. Es
waren Linke, die ganz gezielt Sprühflaschen mit Benzin mitführten,
um effektiver Brände legen zu können. Es waren Linke, die
mehrfach Brände auf S-Bahngleisen legten. Wohin man auch schaut:
Die Gewalt und Zerstörung kam von Links!
Medienberichten
zur Folge sollen immerhin zwei linke Brandstifter gefasst worden sein
und wurden auch schon dem Haftrichter vorgeführt. Unklar ist wohl
noch, welche Brandstiftungen ihnen zugeordnet werden können. Kameraden,
deren Busse und Pkw in Brand gesteckt worden sind, sollten aber auf
jeden Fall Strafanzeige stellen und die Busunternehmen bzw. Versicherungen
darauf hinweisen, dass bereits mögliche Täter erfasst worden
sind. Wird ein teurer Spaß für die linken Chaoten, aber vielleicht
bekommen sie ja das Geld von den gutmenschlichen Ladenbesitzern an der
Fuhsbüttler Straße, die sich alle so tapfer gegen Rechts
gestellt haben.
Der
oberste Verwaltungsgerichtspräsident weigert sich noch, die maßgebliche
Verantwortung des Oberverwaltungsgerichtes durch dessen weltfremdes
Urteil anzuerkennen. Seine Versuch, die Verantwortung abzuwälzen,
wirkt allerdings nicht weniger weltfremd, als das Urteil der zuständigen
Richter. Angeblich hätte die zeitliche Trennung der beiden Demonstrationen
– die gerade mal 2 Stunden betrug – ausreichen können,
um beide Demonstrationen nacheinander auf den gleichen Straßenzügen
stattfinden zu lassen. Möglicherweise stellen sich solche Richter
den Ablauf einer Demonstration ähnlich planmäßig vor,
wie das S-Bahnfahren: Erst fährt die eine Bahn, und wenn die weg
ist, fährt die nächste. Dumm nur, wenn die nächste Bahn
gar nicht mehr fahren kann, weil die erste immer noch da steht. Noch
absurder ist die Aussage des Verwaltungsgerichtspräsidenten, dass
die Ausschreitungen weit ab der Demonstrationsrouten stattgefunden hätten.
Vielleicht will der Mann es nicht wahrhaben oder er kennt sich in Hamburg
nicht aus: Die massivsten Probleme mit dem linkskriminellen Mob ergaben
sich genau dort, wo wir eigentlich hätten marschieren sollen. Auch
die Schutzbehauptung, dass es auch ohne das Urteil des OVG zu solchen
Ausschreitungen gekommen wäre, ist schlichter Unsinn. Natürlich
hätte es linke Gewalt gegeben, aber die ursprünglich vorgesehenen
Demonstrationsrouten hätten eine Trennung aufgrund der örtlichen
Gegebenheiten sehr viel leichter ermöglicht. Vor allem trug das
polizeiliche Konzept der Tatsache Rechnung, dass wir die Erstanmelder
waren und zuerst einen Anspruch auf den Stadtteil Barmbek-Nord hatten.
Dieses Recht haben uns die Richter des OVG schlicht und ergreifend genommen.
In
der Summe der Dinge steht fest: Die Gewalt ging von Links aus und wurde
von uns nur in wenigen Situationen gezügelt, wo es definitiv um
Leib und Leben unserer Teilnehmer ging und die Polizei nicht mehr imstande
war, ihre Aufgabe wahrzunehmen. Dieses Recht auf Selbstschutz werden
wir auch künftig überall dort praktizieren, wo der kriminelle
linke Mob, unterstützt und aufgestachelt durch linke etablierte
Medien, Politiker und Gutmenschen, uns an Leib und Leben bedroht, wie
es am 1.Mai in Barmbek der Fall gewesen ist.
Versammlungsleitung
1.Mai
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...
03.05.2008
Nachbereitung: Der Versager von Barmbek
Der
Versager von Barmbek heißt Peter Born und war Einsatzleiter der
Polizei. Jener Polizei, von der die Hamburger Morgenpost am 2. Mai berechtigt
schrieb, sie sei total überfordert gewesen und habe die Lage zeitweilig
nicht mehr unter Kontrolle gehabt.
Natürlich
muß man Herrn Born zugeben, daß er keine leichte Aufgabe
hatte. Das zweifellos gut durchdachte Konzept der Polizei (räumliche
Trennung) war unrealisierbar geworden, als das Hamburgische Oberverwaltungsgericht
am Mittwochabend den Linken erlaubte, genau die gleiche Demonstrationsstrecke
zu nehmen wie wir. Dies wurde wohl so ungefähr gegen 22.00 Uhr
bekannt.
Trotzdem
blieben noch mindestens 14 Stunden, um ein neues Konzept zu erstellen;
am besten ein Konzept mit mehren Alternativen auf der Basis des „was-wäre-wenn-Spiels“.
Wenn es darum geht, tausend Leute in einen Bahnhof hineinzuprügeln,
kann die Polizei ja auch in Minutenschnelle agieren, teilweise sogar
in Sekundenschnelle. Binnen 14 Stunden ein neues Konzept auszuarbeiten,
sollte für eine professionell geführte Organisation also möglich
sein.
Der
Polizei Hamburg war es ersichtlich nicht möglich. Und
daher suchte Herr Born einen Sündenbock.
Wen
nimmt man in den heutigen Zeiten als Sündenbock? Natürlich,
die bösen Rechten! Das drückte Peter Born am Freitag gegen
13.oo Uhr auf einer Pressekonferenz dann ungefähr so aus:
"Wenn
sich die Polizei nicht dazwischengeworfen hätte, dann hätte
es Tote gegeben", sagte Einsatzleiter Peter Born. "Das ist
meine feste Überzeugung."
(SPIEGEL ONLINE)
Richtig
melodramatisch ging es dann weiter
Er
bezog sich dabei auf eine Schlägerei zwischen mehr als hundert
"autonomen Nationalisten" und einer etwa gleich großen
Gruppe linker Gegendemonstranten zum Beginn der stundenlangen Ausschreitungen.
Besonders von der rechten Seite sei "nackte Gewalt" ausgegangen.
Die rechten Autonomen seien auf Stichwort auf die Linken eingestürmt.
"Es kam zu wüsten Schlägereien." „
(Gleichfalls SPIEGEL ONLINE)
An
anderer Stelle liest es sich unter Berufung auf Peter Born
folgendermaßen:
„Die
Aggression ging von den Rechten aus.“
(STERN ONLINE)
Ah.
Ja. Es waren Rechte, die den Bahnverkehr mit brennenden Reifen unterbrochen
haben. Es waren Rechte, die ein Reifenlager nur 20 Meter von einer Tankstelle
entfernt angezündet haben und damit eine gewaltige Treibstoffexplosion
riskiert haben. Es waren Rechte, die schätzungsweise acht PKWs
„abgefackelt“ haben, darunter zwei Polizeiwagen. Es waren
Rechte, die ihre eigenen Busse „entglast“ haben. Es waren
Rechte, die immer wieder in kleienren oder größeren Trupps
an die andere Demonstration heranzukommen versucht haben. Die dabei
nicht nur gepöbelt, sondern ständig auch Steine, Flaschen,
Obst oder Farbbeutel auf die anderen Demonstranten und die Polizei geworfen
haben. Es waren Rechte, die Barrikaden gebaut und angezündet haben
und die die Feuerwehr angegriffen haben, damit sie nicht mehr löschen
konnte. Natürlich! Zweifellos! Ja! Denn, so Born:
"Die
Aggression und nackte Gewalt ging von den Rechten aus", sagte Einsatzleiter
Born.“
(Nochmals STERN ONLINE)
Intessanterweise
ist bei uns über diese „wüste Schlägerei“
zwischen zwei jeweils hundert oder mehr Personen umfassenden Gruppen
de „Autonomen Nationalisten“ einerseits und der linken Gegendemonstranten
andererseits zu Beginn der Ausschreitungen überhaupt nichts bekannt.
Von einer wirklichen Massenschlägerei ist absolut nichts bekannt.
Immer dann, wenn es mal dazu kam, daß größere Gruppen
sich ohne dazwischenstehende Polizeikette relativ nahe kamen, waren
die Linken geflüchtet, bevor es überhaupt zu einer Schlägerei
kommen konnte. Und sie waren dann derart olympiareif weggelaufen, daß
es selbst bei bösem Willen völlig zwecklos gewesen wäre,
sie zu verfolgen. Panik kann ungeheuer leistungssteigernd wirken.
Also
erzählt der Versager von Einsatzleiter schlichtweg eine Latrinenparole.
Ein Gerücht, das ihm von irgendwem zugeflüstert worden ist
und nach dem er wie nach einem rettenden Strohhalm in der Flut öffentlicher
Kritik dankbar gegriffen hat. Oder das er selbst erfunden hat. Möglicherweise
in einer schlaflosen Nacht nach einem verpatzten Einsatz, der zudem,
was die Auflösung unserer Kundgebung am Ohlsdorfer Bahnhof betrifft,
noch illegal war!
Auch
wenn er als Einsatzleiter eine Niete war, erweist Peter Born sich in
der Nachbereitung immerhin als intelligent im Sinne der vorherrschenden
Meinung. Denn die Medien springen zweifellos dankbar darauf an, wenn
ihnen die bösen Rechten als Sündenbock präsentiert werden.
So bringt er sich selbst aus der Schußlinie medialer Kritik. Welch
Zufall, daß der Mann mit Vornamen Peter heißt! Was er treibt,
nennt man ein „Schwarzer-Peter-Spiel“. In Zeiten von Video-Games,Chatrooms
und anderen elektronischen Unterhaltungsmöglichkeiten sicherlich
aus der Mode gekommen; aber gleich mir ist Peter Born wohl alt genug,
um es aus Kindertagen noch zu erinnern.
Traurig
nur, daß er dabei klar gegen das behördliche Neutralitätsgebot
verstoßen hat. Vor allem, indem er eine „wüste Schlägerei“,
nein, pardon, gleich mehrere „wüste Schlägereien“
erfunden hat, die es überhaupt nicht gegeben hat.
Für
den grünen Teil der neuen schwarz-grünen Landesregierung mag
eine solche blühende Phantasie eine Empfehlung sein. Nach dem Beamtenrecht
ist sie nicht zulässig. Also sind dienstrechtliche Konsequenzen
zu ergreifen. Der Mann hat erst versagt und dann wilde Erfindungen in
die Welt gesetzt. Das eine oder das andere allein mag heutzutage ja
noch als verzeihlich gelten. Die Kombination von beidem ist zuviel.
Hamburg,
den 2. Mai 2008
Christian Worch
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...
02.05.2008
Nachbereitung: Aufforderung an die Polizei, ihr Einsatzverhalten
am S-Bahnhof Ohlsdorf zu begründen
Hamburg,
den 1. Mai 2008
Freie
und Hansestadt Hamburg
Behörde für Inneres, Polizei
FLD 24 – Versammlungsbehörde
Bruno-Georges-Platz 1
22297 Hamburg
Vorab
per Telefax: 4286 66049
Sehr geehrte Damen und Herren!
Bei
einem heutigen Einsatz der Polizei Hamburg im Zusammenhang mit einer
von Frau Inge Nottelmann angemeldeten Demonstration gab es Verwaltungsakte,
für die ich als Betroffener bzw. Mitbetroffener gemäß
den Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes von Ihnen hiermit
nachträglichen schriftlichen Erlaß, verbunden mit Begründung,
verlange. Einleitend verweise ich dazu auf die Bestimmungen des §
37 Abs. 2 VwVfG i.V.m. § 39 VwVfG.
Als
die von Frau Nottelmann angemeldete und meines Wissens auch von ihr
geleitete Demonstration gegen 17.oo Uhr – nach vorheriger offenbar
einvernehmlicher Änderung der Demonstrationsstrecke – den
U- und S-Bahnhof Ohlsdorf erreichte, geschah folgendes:
Von
Frau Nottelmann erfuhr ich, daß die Polizei den „polizeilichen
Notstand“ verkündet und verfügt habe, die hier vorgesehene
Kundgebung – auf der die Herren Rechtsanwalt Jürgen Rieger,
Dr. Reinhold Oberlercher und Dieter Riefling sprechen sollten –
dürfe nicht mehr stattfinden; die Teilnehmer hätten sich stattdessen
in den Bahnhof zu begeben und über diesen abzureisen.
Eine
polizeiliche Auflösungsverfügung über Lautsprecherwagen
der Polizei – der vor Ort war – habe ich nicht gehört.
Herr
Rieger machte daraufhin über den Lautsprecherwagen der Demonstration
eine kurze Ansage des Inhaltes – sinngemäß und aus
dem Gedächtnis zitiert - , daß die Veranstaltung hier nicht
mehr stattfinden dürfe. Kurz darauf machte er eine weitere Ansage
des Inhaltes – sinngemäß und aus dem Gedächtnis
zitiert - , daß ihm erlaubt worden sei, noch einen Satz zu sagen,
und daß dieser Satz die Aufforderung sei, gemeinsam das Lied der
Deutschen (Deutschlandlied) zu singen. Die Teilnehmer begannen daraufhin,
die erste Strophe dieses Liedes zu singen. Herr Rieger stimmte es über
die Lautsprecheranlage an.
Relativ
nahe des Lautsprecherwagens stehend, bemerkte ich bald darauf –
während noch die erste Strophe erklang -, daß es in unmittelbarer
Nähe dieses Wagens tumultähnliche Bewegungen gab. Ich näherte
mich diesen und sah, daß eine Art von „Tauziehen“
um das Mikrophonkabel stattfand. Später erwähnte Herr Rechtsanwalt
Rieger mir gegenüber, daß Polizeibeamte ihm das Mikrophon
zu entreißen versucht hätten. Er hätte an diesem festgehalten,
aber offenbar nur zeitweilig erfolgreich. So kam es zu der Situation,
daß offenbar Polizeibeamte das Mikrophon in der Hand hatten, Rechtsanwalt
Rieger und andere Teilnehmer jedoch an dem Kabel festhielten, um die
vollständige Entwendung des Mikrophons zu verhindern. Ich konnte
beobachten, daß unter dieser Anspannung das Kabel zerriß,
so daß die Polizeibeamten zeitweilig im Besitz des Mikrophons
waren, das sie allerdings relativ kurz danach wieder zurückgaben;
nur daß es in diesem Moment wegen zerrissenen Kabels natürlich
disfunktional waren.
Etwa
zur gleichen Zeit hörte ich eine Durchsage über den polizeieigenen
Lautsprecherwagen. Diese Durchsage richtete sich erkennbar nicht an
die Teilnehmer, sondern an Polizeibeamte; diese wurden angewiesen, die
Teilnehmer in Richtung des Bahnhofes bzw. in den Bahnhof hinein „zu
treiben“.
Dies
geschah, und zwar sowohl unter Anwendung einfacher Gewalt als auch –
aus der zweiten oder dritten Reihe der vorrückenden Polizeibeamten
– in der Weise, daß über die Köpfe der Beamten
in der ersten bzw. ersten und zweiten Reihe hinweg auf die Teilnehmer
Reizstoff gesprüht wurde.
Interessanterweise
erfolgte vorher keine Erklärung der Polizei über Lautsprecheranlage,
daß die Versammlung (polizeilich) aufgelöst sei und daß
die Teilnehmer sich in Richtung Bahnhof bzw. in den Bahnhof hinein zu
entfernen hätten. Weil keine solche Erklärung erfolgte, erfolgte
auch keine zweite oder dritte Aufforderung und auch keine Ankündigung
der Anwendung unmittelbaren Zwanges im Falle der Zuwiderhandlung.
Das
Hineintreiben der Teilnehmer in den Bahnhof erwies sich allerdings als
technisch unmöglich. Dies war dadurch begründet, daß
die Eingänge des Bahnhofs durch Angehörige der Bundespolizei
blockiert waren, die niemanden hineinließen.
Nach
dieser Sachverhaltsschilderung stelle ich fest, daß etliche Verwaltungsakte
vorgelegen haben müssen, von denen ich als Teilnehmer der Versammlung
auch betroffen war.
Zunächst
einmal gab es offenbar eine polizeiliche Auflösung der Versammlung.
Auch wenn diese nicht korrekt den Teilnehmern über die vorhandene
polizeiliche Lautsprecheranlage mitgeteilt worden ist, scheint es sie
erkennbar gegeben zu haben.
Dieser
Verwaltungsakt belastete auch mich, weil ich Teilnehmer der Versammlung
war und damit Träger bzw. Ausübender meiner Grundrechte aus
Artikel 8 GG sowie Artikel 5 GG in Form der passiven Ausübung der
Meinungsfreiheit (Informationsfreiheit). Denn nach meiner Kenntnis war
eine Veranstaltung vorgesehen, auf der Herr Rechtsanwalt Rieger, Herr
Dr. Reinhold Oberlercher sowie Herr Dieter Riefling als Redner auftreten
sollten, und ich wollte mir deren Reden anhören, was eben passive
Meinungsfreiheit (Informationsfreiheit) im Sinne von Art. 5 GG darstellt.
(Potentiell stellt es auch aktive Meinungsfreiheit i.S.d. Art. 5 GG
dar, weil ich die Reden möglicherweise mit Beifallsbekundungen
begleitet hätte, was wiederum originärer Ausdruck eigener
Meinung durch Beitritt in Form von Zustimmung gewesen wäre.)
Dieser
Verwaltungsakt ist offenbar nur mündlich erlassen worden; daher
verlange ich hiermit schriftliche Nachreichung, die nach den genannten
Bestimmungen auch mit einer Begründung zu versehen ist.
Weiterhin
gab es die Anweisung der Polizeiführung an die Polizeibeamten,
die Teilnehmer in den Bahnhof zu treiben. Auch hiervon war ich als einer
der Teilnehmer betroffen. Tatsächlich wurde ich unter Anwendung
einfacher körperlicher Gewalt – durch Schubsen von hinten
– in Richtung des Bahnhofs getrieben, wobei ich mir eine Art Zerrung
oder Prellung der Schulter zuzog, also auch noch verletzt wurde.
Auch
diese Anweisung ist ein Verwaltungsakt. Auch für diesen Verwaltungsakt
verlange ich als davon Betroffener schriftlichen Erlaß mit beigefügter
Begründung.
Die
Begründung sollte sinnvollerweise auch eine Begründung dafür
enthalten, warum die Polizei – hiesiger Ansicht nach vorschriftswidrig
– unterlassen hat;erstens, den Teilnehmern die Auflösung
der Kundgebung mitzuteilen; zweitens, sie aufzufordern, den Versammlungsbereich
in Richtung Bahnhof zu verlassen, drittens, diese Aufforderung ggfs.
bis zu zweimal zu wiederholen, und viertens, für den Fall der Nichtbefolgung
die Anwendung unmittelbaren Zwanges durch mindestens einfache körperliche
Gewalt anzukündigen.
Ich
halte in diesem Zusammenhang fest, daß unmittelbarer Zwang in
Form von einfacher körperlicher Gewalt gegen mich ohne vorherige
Ankündigung ausgeübt worden ist und ich dabei körperlichen
Schaden erlitten habe. Eventuelle straf- und zivilrechtliche Verfolgung
bleibt vorbehalten.
Weiterhin
weise ich darauf hin, daß Ihre Antwort – d.h. der schriftliche
Erlaß der erwähnten beiden Verwaltungsakte bzw. deren Begründung
– Gegenstand eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens auf Feststellung
der Rechtswidrigkeit behördlichen Handels werden und mithin vor
Gericht vorgetragen werden kann.
Mit
freundlichem Gruß
Christian
Worch
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02.05.2008
1.Mai in Hamburg: Der nationale Widerstand kämpfte
sich erfolgreich durch Barmbek
Hamburg,
01.05.2008. Der nationale Widerstand ist am 1.Mai trotz aller
Widrigkeiten mit rund 1.100 Aktivisten in Barmbek marschiert. Es war
einer der erlebnisreichsten, kämpferischsten Einsätze der
letzten Jahre, der geprägt war von teilweise offenen Konfrontationen
mit gewaltbereiten Linken, einer überforderten Polizei und einem
Stadtteil, wo es an allen Ecken und Enden brannte.
Den
Grundstein für die schweren Ausschreitungen im Stadtteil Barmbek
hatten die Richter des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichtes am Vorabend
gelegt. Sie entschieden, dass die linke Gegendemonstration ebenso in
Barmbek-Nord stattfinden durfte, wie unsere Demonstration. Die polizeiliche
Taktik, beide Demonstrationen weiträumig zu trennen, war damit
erledigt. Es kam, was kommen musste: Tausende Gegendemonstranten durften
sich ganz legal auf unserer Marschroute ausbreiten und diese besetzen,
noch ehe unsere Versammlung überhaupt begann. Jetzt im Nachhinein
dürfte den Richtern vielleicht bewusst geworden sein, dass sie
eine maßgebliche Mitverantwortung für das Ausmaß der
Zerstörungen und Ausschreitungen tragen. Wenn sie es nicht schon
von vornherein ins Kalkül gezogen haben sollten.
Kalkül
oder nicht: Der nationale Widerstand wollte nach Barmbek. Daran konnten
auch mehrere Brände auf den S-Bahn-Gleisen und die Einstellung
des Fahrbetriebs nichts ändern. Von mehreren Punkten aus machten
sich größere Teilnehmergruppen auf den Weg zur Alten Wöhr.
Von Wellingsbüttel aus marschierten rund 300 Aktivisten los, nachdem
klar war, dass keine S-Bahn mehr fahren würde. Sie wurden nach
knapp zwei Kilometern Marsch von der Polizei aufgehalten. Die Polizei
sicherte die Bereitstellung von Sonderbussen zu. Dies verzögerte
sich jedoch, weil just zu diesem Zeitpunkt eine andere Teilnehmergruppe
in Bedrängnis geraten war und die Polizei auf unseren Vorschlag
hin die Lösung dieses Falles vorzog. Immerhin standen die Aktivisten
aus Wellingsbüttel kommend ruhig und sicher, während eine
rund 50köpfige Gruppe mit der U-Bahn direkt zur Habichtstraße
– mitten ins linke Aufmarschgebiet – gefahren war und den
Bahnhof nur mit Mühe bis zum Eintreffen der von uns verständigten
Polizei gegen eine rote Übermacht verteidigen konnte. Aber immerhin:
Sie konnten den Bahnhof verteidigen und hatten keine Verletzten zu beklagen,
während die Angreifer nicht unbeschadet davon gekommen sind.
Zeitgleich
taten sich weitere Fronten auf. Eine rund 150 Mann starke Teilnehmergruppe
war am U-Bahnhof Klein Borstel nahe Ohlsdorf eingetroffen und machte
sich von dort aus zu Fuß auf den Weg zur Alten Wöhr. Die
Gruppe hatte bereits die Kreuzung Rübenkamp / Lauensteinstraße
erreicht, als ihnen eine größere Zahl linksautonomer Kräfte
entgegenkam. Genau zu diesem Zeitpunkt trafen auch die 300 Aktivisten
aus Wellingsbüttel kommend mit den Sonderbussen dort ein, stiegen
sofort aus und massierten die Front. Die Polizei sperrte den Rübenkamp
Richtung Alte Wöhr ab, um ein Aufeinandertreffen mit den von dort
anrückenden linken Gewalttätern zu verhindern. Einige Minuten
lang war unklar, ob es hier weitergehen würde oder nicht. Deshalb
nutzen die rund 450 Aktivisten eine Lücke in der Polizeikette aus,
um über die Jahnbrücke auf die Saarlandstraße und weiter
zur Alten Wöhr zu gelangen. Der Ausbruchsversuch gelang! Die Polizei
war völlig überfordert und hatte ganz übersehen, dass
sich mittlerweile auch immer mehr Linksautonome aus der Lauensteinstraße
kommend zusammengerottet hatten, die uns nun ganz unvermittelt ohne
jegliche Polizeiketten direkt gegenüberstanden. Allerdings standen
sie nicht lange, denn die Kameraden stürmten entschlossen auf die
Linksautonomen zu, welche erst einmal schnell die Beine in die Hand
nehmen mussten. Erst als die Polizei eine Kette gezogen hatte, wurden
sie wieder mutig, aber da war es zu spät.
Über
500 Kameraden warteten bereits an der Alten Wöhr. Sie waren mit
ihren Reisebussen und Pkw in die unmittelbare Nähe des Versammlungsortes
gefahren. Nachdem endlich fast alle Teilnehmer eingetroffen waren, zog
sich das Prozedere mit der Zulassung aller benötigten Ordner noch
eine Weile hin. Diese Zeit wurde mit den ersten Redebeiträgen überbrückt.
Neben Kamerad Steiner sprach der Vorsitzende der Niederländischen
Volksunion, Constant Kusters, der mit einer recht großen Reisegruppe
niederländischer nationaler Sozialisten angereist war. Dann aber
konnte der Marsch endlich beginnen. Zum Entsetzen der Linken, die wohl
nicht mehr damit gerechnet hatten, dass der nationale Widerstand noch
marschieren würde. Die ursprüngliche Marschroute war natürlich
lagebedingt nicht mehr durchzusetzen und die gebotene Alternative deutlich
kürzer. Aber die Strecke durch den ganzen Rübenkamp hindurch
bis zum Bahnhof Ohlsdorf sollte einiges zu bieten haben. Immer wieder
flogen Steine in den Demonstrationszug, überall tauchten vermummte
Linkschaoten auf. Die Polizei war allerdings auch nicht schüchtern
und räumte den zugesagten Marschweg Meter um Meter frei. Mehrfach
war zu beobachten, dass linke Blockadeversuche ohne langes Federlesen
durch massiven Wasserwerfereinsatz beseitigt wurden. Insgesamt waren
die Polizeikräfte aber dennoch teilweise überfordert und auch
aggressiv und griffen unsere Teilnehmer an, wo diese linke Steinewerfer
festhalten wollten. Der Demonstrationszug bewegte sich lautstark und
kraftvoll weiter. Auf der Hebebrandstraße drohte die Lage kurzfristig
wieder zu eskalieren. Im weiteren Straßenverlauf wurden immer
wieder große Plastikmüllcontainer in Brand gesetzt, die noch
qualmten, als der Marschzug vorbei ging. Die Atmosphäre hätte
kaum besser sein können.
Ganz
anders erlebten es die zurückgebliebenen Fahrer der Reisebusse.
Mehrere Busse, die zu lange in der Saarlandstraße nahe des Demostartpunktes
verblieben waren, wurden von linken Randalierern zerstört, den
schutzlosen Fahrern wurde sogar gedroht, sie umzubringen. Die Versammlungsleitung
hat sofort nach Kenntnis dieser Vorfälle die Polizei dazu aufgefordert,
sich um den Schutz der Busfahrer zu kümmern, was dann auch geschah.
Dennoch war die Zerstörung der Busse und einiger Pkw nicht mehr
zu verhindern.
Beim
Erreichen des U+S-Bahnhof Ohlsdorf war die Gesamtlage wieder weitgehend
entspannt. Dennoch meinte die Polizei, uns eine Abschlusskundgebung
verweigern zu müssen und auf ein schnelles Abrücken in den
Bahnhof zu drängen. Die angekündigten Sonderzüge standen
jedoch noch gar nicht bereit. Das konnten wir zwar nicht wissen, als
wir den Bahnhofsvorplatz erreichten, aber die Polizei hätte es
wissen können. Es wäre durchaus noch Zeit für eine kurze
Kundgebung gewesen, aber die Polizei wurde jetzt unverständlich
aggressiv. Als Rechtsanwalt Jürgen Rieger das Deutschland anstimmte
und bereits alle zu Singen angefangen hatten, stürmte ein Polizeitrupp
sofort auf Rieger zu und versuchte ihm das Mikrophon zu entreißen.
Diese blindwütige Bullenaktion hatte logischerweise eine entsprechende
Reaktion vieler Teilnehmer zur Folge, die den Kameraden Rieger zu schützen
versuchten. Es entstand ein Gerangel, bei dem letztlich das Mikrokabel
beschädigt wurde und nicht mehr benutzbar war.
Mittlerweile
waren die ersten Sonderzüge in Ohlsdorf eingetroffen und die Teilnehmer
der nunmehr beendeten Versammlung durften entsprechend abrücken.
Problemlos
konnte der Treffpunkt in Wellingsbüttel erreicht werden. Schwierig
erwies sich jedoch die Fahrt Richtung Hauptbahnhof für rund 500-600
Aktivisten, denn die S-Bahn fuhr zunächst noch gar nicht in Richtung
Hauptbahnhof. So stiegen die Aktivisten in Ohlsdorf in die U-Bahn Richtung
Hauptbahnhof. Schon an der nächsten Station, Sengelmannstraße,
hagelte es beim Einlaufen in den Bahnhof Steine, der Zug wurde von einer
größeren Horde Linker entglast. In aktiver Selbsthilfe säuberten
die Kameraden den Bahnhof von Linken. Nun jedoch wurde auch der U-Bahn-Betrieb
vorübergehend eingestellt und auch die anwesende Polizei vermochte
nicht zu klären, ob und wann die Fahrt zum Hauptbahnhof fortgesetzt
werden kann. Die Versammlungsleitung nahm daraufhin Kontakt zur Versammlungsbehörde
auf und es wurde ein Sonderzug zugesichert, der dann wenige Minuten
später auch tatsächlich einlief und die Kameraden ohne Probleme
zum Hauptbahnhof verbrachte. Der Hauptbahnhof war mittlerweile von BGS-Einheiten
durchsetzt, so dass es hier zu keinerlei Ausschreitungen mehr kam.
Nicht
unerwähnt soll bleiben, dass etwa 100 Aktivisten den Bahnhof Alte
Wöhr überhaupt nicht erreichen konnten, weil die Polizei offenbar
überfordert damit gewesen ist, diese Reisegruppe zum Startpunkt
zu bringen. Nachdem die Reisegruppe bereits von Ohlsdorf aus rund 300
Meter in den Rübenkamp gegangen war und nur noch wenige Minuten
von den Kräften auf der Kreuzung Rübenkampf / Lauensteinstraße
entfernt war, weigerte sich die Polizei, weiterzugehen und drängte
die Aktivisten wieder zurück nach Ohlsdorf, um sie dann mit der
U-Bahn nach Norderstedt-Mitte zu schicken. Soweit uns bekannt ist, soll
diese Reisegruppe von Norderstedt nach Bad Oldesloe gelangt und dort
noch spontan marschiert sein.
Die
Zahl der Festnahmen war angesichts der Ereignisse verhältnismäßig
gering, es blieb im einstelligen Bereich. Alle Festgenommenen wurden
nach Kenntnis des Ermittlungsausschusses (EA) sehr schnell wieder freigelassen.
Bis in die Abendstunden wurden noch verstreute auswärtige Teilnehmer
eingesammelt und deren Heimreise organisiert. Um 21:30 Uhr wurden die
letzten auswärtigen Kameraden an einem sicheren Abreisebahnhof
abgesetzt und der Einsatz aus Hamburger Sicht beendet.
Fazit:
Der 1.Mai in Hamburg hat mehr oder weniger alles geboten, was ein Demonstrationstag
in einer westdeutschen Großstadt bieten kann. Das kriminelle linke
Gesindel hat trotz zahlenmäßiger Überlegenheit und massiver
Bewaffnung zu spüren bekommen, dass der nationale Widerstand wehrfähig
ist, wenn es darum geht, sein Recht auf die Straße zu erkämpfen.
Trotz Tausender Gegendemonstranten, die von einem fragwürdigen
Gerichtsurteil in ihrem kriminellen Treiben begünstigt wurden,
sind wir in Barmbek marschiert. Sowohl spontan, als auch im Rahmen der
angemeldeten Versammlung. Die meisten Teilnehmer haben bereits in ersten
Reaktionen größte Zufriedenheit über den erlebnisreichen
Mai-Kampftag in Hamburg geäußert. Für manche mag das
Ausmaß der Ausschreitungen und Konfrontationen vielleicht etwas
überraschend gekommen sein, aber für uns Hamburger und viele
andere erfahrene Kameraden hat dieser Tag einfach nur das gehalten,
was er versprochen hat. Bei fast einem Jahr Mobilisierungszeit war zu
erwarten, dass es in Barmbek einen heißen Tanz geben würde
und die Veranstalter möchten sich auf diesem Wege herzlich bedanken
für hervorragende Unterstützung aller Mitkämpfer, die
nach Hamburg gekommen sind!
Versammlungsleitung
1.Mai
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29.04.2008
Nun macht auch die Polizei Hamburg einen Infotisch im "Krisengebiet"
Barmbek
Hamburg,
29.04.2008. In
den letzten Wochen hat sich die Lage im Stadtteil Barmbek, wo wir am
1.Mai demonstrieren werden, durchaus zugespitzt. Von allen Seiten werden
die Anwohner mit Flugblättern überhäuft, nächtliche
Klebe- und Abreißaktionen haben zugenommen, unserem Infotisch
vom 5.April folgten mehrere Infotische von linker Seite, das Spießbürgertum
in Barmbek und Dulsberg ergeht sich in diversen Versammlungen, um gegen
uns mobil zu machen. Nun will auch die Polizei Hamburg mit einem Infotisch
in Barmbek aufwarten. Sicher ein seltenes Ereignis in der Hamburger
Demonstrationsgeschichte, vielleicht sogar ein echtes Novum. Um die
Anwohner über alle möglichen Einschränkungen am 1.Mai
informieren zu können, scheint das übliche Bürgertelefon,
welches natürlich auch eingerichtet wird, nicht mehr auszureichen.
Hier die Pressemitteilung der Polizei Hamburg vom 25.04.2008 zur Kenntnis:
25.04.2008
| 10:20 Uhr
POL-HH: 080425-1. Demonstrationen und Versammlungen am 1. Mai - Polizei
Hamburg informiert über Verkehrsbehinderungen und mögliche
Einschränkungen
Hamburg (ots) - Am Donnerstag, den 01. Mai 2008, werden in Hmb.-Barmbek
im Bereich Wiesendamm - Bramfelder Straße - Saarlandstraße
- Steilshooper Allee sowie in angrenzenden Straßen von 10:00 Uhr
bis ca. 18:00 Uhr verschiedene Demonstrationen und Versammlungen stattfinden.
Neben einer Demonstration von Angehörigen des rechten Spektrums
sind von verschiedenen Organisationen Gegendemonstrationen bei der Polizei
angemeldet worden.
Das Grundgesetz schützt das Recht auf Versammlungsfreiheit, soweit
eine Versammlung friedlich und ohne Waffen durchgeführt wird. Die
Polizei hat die Aufgabe, die Versammlungen zu ermöglichen, dabei
spielt es keine Rolle, ob ihr der Tenor einer Versammlung gefällt
oder nicht. Gleichzeitig müssen Gefahren für die Öffentliche
Sicherheit und Ordnung abgewehrt werden.
Um die Versammlungsteilnehmer, die verschiedene Meinungen vertreten,
konsequent voneinander zu trennen, werden polizeiliche Absperrungen
nötig sein. Deshalb lässt es sich nicht vermeiden, dass es
am Donnerstag im genannten Bereich zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr
und im öffentlichen Nahverkehr kommen wird.
Anwohner und Geschäftsleute in Hmb.-Barmbek haben die Möglichkeit,
sich an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße / Drosselstraße
an einem Informationsstand der Polizei Hamburg über den Einsatz
und die möglichen Einschränkungen zu informieren:
Mittwoch, 30. April, von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Über
die aktuelle Verkehrslage wird am Donnerstag, den 01. Mai laufend im
Verkehrsfunk berichtet. Außerdem richtet die Polizei Hamburg am
Donnerstag ab 08:00 Uhr ein Info-Telefon ein unter der
Telefonnummer 428 65 65 65
Die Polizei Hamburg bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger
um ihr Verständnis.
Hinweis an die Redaktionen: Die Polizeipressestelle ist ab 09:00 Uhr
unter Tel.: 4286-66028 zu erreichen. Der Polizeipressesprecher wird
während des Einsatzes vor Ort sein und ist über die o.g. Telefonnummer
erreichbar.
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25.04.2008
Linke Gegendemo darf nicht im Herzen von Barmbek-Nord stattfinden!
Hamburg,
24.04.2008. Die
roten Drahtzieher der Gegendemo am 1.Mai zetern über einen angeblichen
"Skandal in Barmbek": Ihre Bündnisdemo unter dem kruden
Motto "Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft"
darf nicht wie erhofft im Herzen von Barmbek-Nord stattfinden. Eigentlich
wollten sie durch die Fuhlsbüttler Straße marschieren, um
unsere Demonstrationsroute besser blockieren zu können. Aber die
Hamburger Versammlungsbehörde untersagte diese Strecke per Auflagenbescheid.
Wolfram Siede (VVN), der den linken Mob anführt,
will nun vor den Verwaltungsgerichten gegen die Wegstreckenänderung
klagen. Siede schäumte in seiner Presseerklärung:
"Es kann nicht sein, dass der breite Protest gegen die Provokation
der Neonazis aus dem Stadtteil ausgesperrt wird! Das Hamburger Bündnis
gegen Rechts wird Widerspruch gegen die Auflagen der Versammlungsbehörde
einlegen. Wir sind bereit unser Recht, direkt in Barmbek zu demonstrieren,
vor Gericht zu erstreiten!...".
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23.04.2008
Linke Anschläge wegen der 1.Mai-Demo:
Zu früh bekannt? Zu früh gefreut!
Hamburg,
23.04.2008. Die "Linke Szene schlägt zurück",
so schlagzeilte heute die Hamburger Ausgabe der "tageszeitung"
(siehe auch: Feindpresse)
und beruft sich dabei auf ein angeblich ihnen "zugespieltes Bekennerschreiben"
einer "Militanten Kooperation zur Verhinderung des Naziaufmarsches".
TAZ-Redakteur Andreas Speit, selbst bekannter Antifa-Kader und häufig
am Rande unserer Demos als Beobachter zu finden, berichtet in seinem
Artikel darüber, dass angeblich sieben rechte "Führungspersonen"
von den Anschlägen seiner Gesinnungsfreunde betroffen gewesen sein
sollen.
In
der Nacht vom Sonntag auf Montag sollen sich diese "militanten
Aktionen" ereignet haben. Es dauerte nur zwei Tage, bis man sich
von linker Seite nicht mehr beherrschen konnte und die Anschläge
öffentlich machte. Es bleibt abzuwarten, ob die Täter ihre
Bekenntnisse stark übertrieben oder sich einfach nur zu früh
bekannt haben. Vielleicht hatten sie ihr Bekennerschreiben schon vor
der Verübung der zugegebenen Taten an die TAZ "zugespielt"
und haben anschließend nicht alle Anschläge durchführen
können. Das wäre natürlich ein peinlicher handwerklicher
Fehler dieser Hobby-Terroristen.
Fakt
ist, das nicht einmal die Hälfte dieser sieben Anschläge,
zu denen sich das kriminelle Gesocks bekannte, stattgefunden haben.
Bei
den stattgefundenen Anschlägen handelte es sich um das übliche
Geschmiere an Häuserfassaden und Sachbeschädigung an einem
Fahrzeug. Also nichts, was man nicht schon kennen und sowieso von denen
erwarten würde. Möglicherweise hat sich die "Militante
Kooperation" zu früh bekannt, ganz sicher aber zu früh
gefreut, denn mit der "Verhinderung des Naziaufmarsches" wird
es eh nichts werden. Solche feigen kriminellen Aktionen im Vorfeld sind
nur zusätzliche Motivation für uns. Das macht unsere Demonstration
am 1.Mai nur noch kraftvoller und entschlossener.
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18.04.2008
Schwere Krawalle befürchtet - die Gewalt
kommt von Links!
Hamburg,
18.04.2008. Der nationale Widerstand wird am 1.Mai 2008 diszipliniert
und kraftvoll für seine politischen Forderungen im Stadtteil Barmbek
auf die Straße gehen. Schon jetzt werden schwere Krawalle rund
um unsere Demonstration prognostiziert. Wir werten solche Prognosen
zum einen als bewusste Panikmache, um uns die Schuld an den möglichen
Einschränkungen in die Schuhe zu schieben, die durch polizeiliche
Maßnahmen im Stadtteil Barmbek auf viele Anwohner zukommen könnten.
Zum anderen: Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, dann sind die
Verursacher von Gewalt und Rechtsbrüchen ausschließlich im
linken Milieu zu suchen!
Wie
jeder weiß, sind die Linken unfähig, echte Meinungsfreiheit
zu leben. Die Linken wollen mit faschistischen Gewaltmethoden gegen
uns vorgehen, weil sie politisch völlig hilflos sind. Wer keine
Argumente hat, dem bleibt nur Gewalt. Sie nennen sich selber "Antifaschisten",
aber in Wahrheit sind sie die Faschisten schlechthin: Sie wollen
unsere Demonstration mit ihren kriminellen Machenschaften stören
und tyrannisieren dafür rücksichtslos einen ganzen Stadtteil!
Unterstützt wird der kriminelle linke Mob gewollt oder ungewollt
auch von etablierten linken Kräften, die sich zu einem "Bündnis
gegen Rechts" zusammengeschlossen haben. Sie haben diverse Gegenveranstaltungen
in Barmbek angemeldet, vom Hartzlohplatz bis zum Bahnhof. Sie stellen
diese Veranstaltungen ganz bewusst in einen linken Gesamtkonsens und
wissen ganz genau, welches kriminelle Bandenklientel sie damit herbeirufen.
Von
Gewerkschaftsverbänden bis zu den Sozis sind alle bürgerlichen
linken Gruppierungen mitverantwortlich, wenn unter dem Deckmantel ihrer
geplanten "Bündnisveranstaltungen" Steine geworfen und
Barrikaden errichtet werden sollten!
Wir
sind nicht gewillt, uns von diesem Popanz aus linken Biedermännern
und kriminellen roten Banden einschüchtern zu lassen. Es führt
kein Weg daran vorbei, dass wir am 1.Mai auf die Straße gehen
werden, um auch den Barmbekern zu zeigen, dass die deutsche Jugend sich
von diesem volksfeindlichen System und seinen linken Bütteln nicht
mehr verarschen lässt!
1.Mai
– chaotenfrei!
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05.04.2008
1.Mai-Kampagne fortgesetzt mit einem Infostand am Hartzloh
in HH-Barmbek

Hamburg,
05.04.2008. In den vergangenen Wochen wurden von uns bereits
fast 30.000 Stadtteilflugblätter
in Barmbek verteilt, um auf die 1.Mai-Demonstration aufmerksam zu machen
und unsere Forderung nach sozialer Gerechtigkeit für alle Deutschen
zu vertiefen. Damit ist Barmbek schon größtenteils propagandistisch
von uns "versorgt" worden. Für diesen Sonnabend wurde
nun ein Informationsstand angemeldet, um persönliche Präsenz
im Stadtteil zu zeigen und für Gespräche mit Anwohnern zur
Verfügung zu stehen.
Kurz
vor 9 Uhr errichten Aktivisten des nationalen Widerstandes den Infotisch
direkt neben dem Wochenmarkt am Hartzloh, einer gut belebten Einkaufsgegend
in Barmbek. Es regnete von Beginn an in Strömen, was den Standbetrieb
natürlich erschwerte. Außerdem kamen aufgrund des schlechten
Wetters deutlich weniger Passanten zum Wochenmarkt, als sonst am Hartzloh
üblich. Unsere Verteiler machten sich aber sofort frisch ans Werk
und konnten über den Vormittag einiges an Infomaterial unters Volk
bringen. Hier und da ergaben sich Gespräche, die aber wegen des
ungemütlichen Wetters recht kurz ausfielen. Wie das Wetter, so
auch die Stimmung bei den meisten Leuten. Die Polizei schien davon auszugehen,
dass dieser Infostand so kurz vor dem 1.Mai zu entsprechenden Gegenreaktionen
krimineller Antifaschisten führen könnte. Die Beamten in den
zwei vollbesetzten Mannschaftswagen durften jedoch einen ruhigen Vormittags
verbringen, denn es passierte nichts. Zwar hatten sich ungefähr
10-12 eindeutig aus dem Antifa-Milieu stammende Gestalten in gebührendem
Abstand zusammengerottet, jedoch ließen diese sich nicht einmal
in Rufweite des Infostandes blicken. Sie gaben keinen Pieps von sich,
gafften nur von Ferne und verschwanden dann einfach wieder.


Nach
knapp drei Stunden waren Mensch und Material vollkommen regendurchnässt.
Zum Präsenzzeigen und Verteilen von Propaganda hatte sich die Aktion
aber gelohnt. Neben den Besuchern des Wochenmarktes hatten sich auch
viele Schaulustige eingefunden, die unseren Infostand von der anderen
Straßenseite der vielbefahrenen Hauptverkehrsstraße aus
begafften. Kurz vor 12 Uhr wurde der Infostand von uns beendet. Auch
beim Abrücken unserer Kräfte ließen sich keinerlei Störer
blicken. An den nächsten beiden Sonnabenden werden linke Hetzer
mit ihren Infoständen Barmbek heimsuchen, um Stimmung gegen unsere
1.Mai-Demo zu machen. Das soll uns gerne recht sein, umso mehr Aufmerksamkeit
wird unser Marsch am Tag der Arbeit erregen!
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31.03.2008
Spießbürgerliches
Linksbündnis will mit Infotischen im April in HH-Barmbek gegen
unsere Demo hetzen
Hamburg,
31.03.2008. Das spießbürgerliche Linksbündnis
namens "Keine Stimme den Nazis" alias "Hamburger Bündnis
gegen Rechts" will offenbar unsere 1.Mai-Demo dafür nutzen,
um sich selbst wichtiger zu machen, als es tatsächlich ist. Mit
Infotischen und Veranstaltungen wollen die Agitatoren dieser Politsekte
gegen unsere Demo und unsere politischen Ansichten hetzen. Geplant sind
ein Infotisch am Sonnabend, dem 12.April 2008 in Barmbek,
ohne nähere Orts- und Zeitangabe, sowie ein weiterer Infotisch
am Sonnabend, dem 19.April, am Barmbeker Bahnhof vor Budnikowski.
Interessant dürfte desweiteren auch die Veranstaltung "Stellen
wir uns am 1. Mai den Nazis entgegen - Seid dabei" sein, die am
Donnerstag, dem 17.April um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Barmbek,
Lorichstraße 28a, stattfinden soll.
Wir
bewerten es als grotesk und verlogen, dass ausgerechnet jene volksfeindlichen
Kräfte über die angebliche "soziale Demagogie der Nazis"
hetzen wollen, die selbst dafür verantwortlich sind, dass seit
Jahrzehnten deutsches Geld in alle Welt verschleudert und für fremde
Interessen ausgegeben wird, so dass am Ende nichts mehr für uns
Deutsche und die Sicherstellung unserer Zukunft übrig bleibt.
Noch
eine Randnotiz für Außenstehende: Die spießbürgerlichen
Hetzer, die im April ihre Infotische in Barmbek veranstalten wollen,
das sind genau jene Leute, die im Februar diesen Jahres in HH-Bramfeld
nur unter Polizeischutz mit einem Infotisch ihre Hetze verbreiten konnten,
weil sich aufgebrachte nationale Jugendliche diese Hetze nicht mehr
länger gefallen lassen wollten.
Näheres
zu den zweifelhaften Aktivitäten des Bündnisses:
http://www.keine-stimme-den-nazis.org/
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03.03.2008
Der Tanz in den Mai begann mit einem bunten Propagandamix
im Saal

Hamburg,
01.03.2008. Zwei Monate vor dem 1.Mai fiel der Startschuss
für die Demonstration mit einer offiziellen Mobilisierungsveranstaltung
der Demo-Organisatoren. Der gemütliche Saal im Süden Hamburgs
war gut besucht mit regionalen Aktivisten, die nachmittags ab 16 Uhr
bei Kaffee und Kuchen kameradschaftlich beisammen saßen, um sich
auf die bevorstehende Demonstration einstimmen zu lassen. Zunächst
sorgte der Liedermacher Adrian für musikalische Untermalung des
Klönschnacks, ehe das Rahmenprogramm durch eine kurze Begrüßungsansprache
begann. Mit einer sehr anschaulichen Multimediapräsentation wurden
die Aktivisten seitens der Demo-Organisatoren darüber informiert,
warum in diesem Jahr die Stadt Hamburg für eine 1.Mai-Demonstration
ausgewählt worden ist, welche Reaktionen es bereits darauf gibt
und wie der Stand der eigenen Mobilisierung ist. Insbesondere der Rückzug
des DGB aus dem Stadtteil Barmbek, wo unsere Demo stattfinden soll,
wurde von den Kameraden amüsiert zur Kenntnis genommen. Nach dieser
Infotainmenteinlage ging erst mal der gemütliche Klönschnack
mit Livemusik weiter, bis dann ein umfassender Multimediavortrag über
die Geschichte des 1.Mai folgte. Angefangen vom "Moving-Day"
in den USA über den internationalen Arbeiterkongreß in Paris
bis hin zum Ehrentag des deutschen Arbeiters seit 1933 war dieser lückenlose
Vortrag politisch hochinteressant und reichhaltig bebildert. Eine glänzende
Recherchearbeit, leicht und gut verständlich vorgetragen. Nachzulesen
ist diese Ausarbeitung auszugsweise auf der Mobilisierungsseite (www.erstermai.org)
für die 1.Mai-Demo in Hamburg. Einem solchen Vortrag zu folgen,
kostet natürlich schon eine gewisse Konzentration, darum wurde
das Programm hernach auch erst mal wieder mit Klönschnack und Livemusik
fortgesetzt, damit alle Kameraden ganz entspannt den Höhepunkt
der Veranstaltung genießen konnten, der nunmehr bevorstand.
Hinter
den Kulissen herrschte bereits nervöse Vorfreude, die Theatermannschaft
hatte sich gut vorbereitet für einen kurzen, aber lustigen Auftritt.
Der Moderator kündigte an, das Publikum möge sich vorstellen,
es befände sich in einer Außenstelle der Bundesagentur für
Arbeit. Ein entsprechendes Werbeschild wurde "enthüllt"
und der allseits bekannte Wartemarkenautomat neben einer arbeitsamttypischen
Wartebank aufgestellt. Um den symbolischen Wert des ganzen Zinnobers
herauszustellen, hing aus dem Wartemarkenautomat mit Nummern beschriftetes
Klopapier heraus, was für die ersten Lacher sorgte. Fünf Arbeiter
in berufstypischer Kleidung saßen auf der Wartebank, lasen Zeitung
oder blätterten gelangweilt in Broschüren der Arbeitsagentur.
Nun betrat eine seltsame Gesellschaft den Warteraum: Ein Bonze, seine
aufgedonnerte Gemahlin und der Assistent des Bonzen. Der Bonze war so
ausstaffiert, dass er sofort als typischer Kapitalist zu erkennen war,
mit fetter Zigarre, Zylinder und einem Bart, der eine gewisse Affinität
zu einem besonders geschäftstüchtigen Menschenschlag nahe
legte. Zumindest kam der "Herr Hamburger" beim Publikum wohl
so rüber, denn das Gegröle und Gelächter war entsprechend
groß. Die Inszenierung drehte sich inhaltlich darum, dass der
Bonze für möglichst wenig Lohn seine Zeitarbeit versteigern
lassen wollte. Feinsinnige Dialoge und derbe Parolen ("Arbeit,
Arbeit, wir wollen Arbeit") wechselten gekonnt, das Thema Kinderarbeit
wurde ebenso eingearbeitet wie der böse Nazi, den der Bonze aussortierte,
weil es sonst "Ärger mit seinen Migranten" geben würde.
Wie das Stück schließlich endete, soll an dieser Stelle noch
nicht verraten werden. Auf jeden Fall war die Begeisterung im Publikum
groß und die Hamburger Kameraden hatten wieder einmal unter Beweis
gestellt, warum das Straßentheater zu ihren favorisierten Aktionsformen
gehört.

Nach
rund drei Stunden war der offizielle Teil damit zufriedenstellend abgeschlossen.
Nun durfte Liedermacher Adrian noch mal in die Saiten greifen und ließ
den Abend mit einem Mix aus allseits bekannten Balladen ausklingen,
bei denen die verbliebenden Kameraden kräftig mitsangen. Die Veranstalter
bedanken sich bei allen Teilnehmern für die finanzielle Unterstützung
der 1.Mai-Kampagne, die durch den Soli-Eintritt und die Spendensammlung
erzielt werden konnte.
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06.02.2008
Der DGB kneift am 1.Mai - Gewerkschaftsdemo
von Barmbek nach St.Pauli verlegt
Hamburg.
Der DGB fühlt sich offenbar durch die von uns angemeldete 1.Mai-Demonstration
gestört und wird auf seine geplante Demo im Stadtteil Barmbek verzichten.
Eigentlich wollte der DGB wie im Vorjahr wieder vor dem Museum der Arbeit
am Barmbeker Bahnhof seine Veranstaltung beginnen, doch für dieses
Jahr ist der Platz von uns belegt. Drumherum dürfte es ein "heißer
Tanz" in Barmbek werden!
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